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Mittwoch, 29. Juni 2011

Finnische Mahlzeiten...

Ich hatte heute ein Interview zum Thema "Deutsche Migranten in Finnland". War sehr interessant, auch wenn ich mich vielleicht schon viel zuviel mit den gängigen Klischees beschäftigt habe und es mir daher manchmal schwerfällt, Realität und Mythos zu trennen, auf beiden Seiten =) Auf die Frage, was ich hier am schwierigsten finde, habe ich "die Sprache" geantwortet, weil man eben nur schwer integriert wird, noch schwieriger Arbeit findet usw., wenn man kein native speaker ist.

Aber in der Praxis ist etwas anderes noch viel gewöhnungsbefürftiger, überraschenderweise auch noch nach 10 Jahren: die finnischen Essenszeiten. Kein Deutscher, den ich kenne, hat sich voll daran gewöhnt, wir schweben irgendwo dazwischen, aber müssen uns daran halten, seitdem die kleine Frida unseren Haushalt bereichert und erst recht, seitdem sie ins finnikliche Tagespflegesystem eingebunden wurde. Also:

8:00 Frühstück (traditionell mit Haferbrei, Milch und Orangensaft)
11:00 Mittagessen (warme Hauptmahlzeit, häufig Aufläufe, neuerdings auch viel Salat)
14:00 Välipala, Zwischenmahlzeit (Brot, Joghurt, Früchte)
17:00 Päivällinen (zweite warme Hauptmahlzeit, Aufläufe, Nudeln, Fleisch, Sosse, Kartoffelbrei, Reis o.ä.)
20:00 Iltapala, Abendbrot (Schnitte, Joghurt, Früchte)

Kennengelernt habe ich den Anfang dieses hirnrissigen Plans schon in der Fachhochschule, als sich alle um 11 Uhr todeshungrig auf das Mittagessen stürzten. Klar haben da die Germanen noch keinen Hunger, aber mir war es ganz recht, weil ich als chronischer Langschläfer und Morgenmuffel so das Frühstück auslassen konnte - gab ja eh bald wieder etwas. Im Büro gab es um 9 und 14 Uhr Kaffee, irgendwann dazwischen habe ich meine mitgebrachten Brote oder Mikroessen verschlungen und abends haben wir Chaoten halt dann gegessen, wenn wir Hunger hatten bzw. unsere exotischen Kreationen fertig waren.

Anders kam es dann, als Frida schlüpfte. Im Krankenhaus sah ich staunend zum ersten Mal, wie es denn bei "richtigen Finnen" abends weitergeht: da hing nämlich der o.g. Plan an der Wand. Die essen also tatsächlich gleich nach der Arbeit noch einmal warm!!! Ich dachte immer, das war nur so ein Spleen von uns, weil wir ja tagsüber keine Kantine hatten. Wahrscheinlich war das früher, wenn die Leute vom Feld gekommen sind und das Essen tagsüber langsam alleine in der Restwärme des Ofens gegart worden war.

Und dann gibt es, damit man vor Hunger nicht umfällt, gegen 20 Uhr noch einmal eine Schnitte oder einen Joghurt. Aha! Nur schnell aus der Küche geholt natürlich. Worüber sich meine deutschen älteren Bekannten hier tierisch aufregen... kaum ist deren Küche vom Päivällinenchaos gereinigt, fangen die finnisch-deutschen Teenies schon wieder an, den Kühlschrank auszuräumen *ggg* Das ganze löst bei deutschen Besuchern auch den Eindruck aus, dass wir ständig am Fressen sind, dafür sind die Portionen aber kleiner als in deutschen Landen. 

Richtig kompliziert wird es aber dann, wenn man zwar theoretisch den finnischen Plan befolgen will, aber gleichzeitig von 24 Jahren früher Kindheit und internationalen Studentenzeiten noch etwas anderes gewöhnt ist (davon abgesehen, dass ich sehr gern abends warm esse...), wenn man ein Baby hat, von dem man nie genau weiss, ob es wegen Hunger oder Müdigkeit stinkig ist, wenn man einen superflexiblen, schweigenden Männe hat, wenn man gerne ausschläft und gleichzeitig noch Geld sparen und abnehmen muss... dann kocht man nämlich z.B. an den Wochenenden garantiert keine zwei Mahlzeiten, sondern schlägt sich so irgendwie durch. So ganz habe ich das also immer noch nicht verinnerlicht und es hat zu Fridas Kleinkindzeiten ewige Diskussionen gegeben, bis wir vor ungefähr zwei Jahren zumindest das Päivällinen unter Dach und Fach hatten.

Jetzt schwächelt noch das Iltapala, weil Fridas Abende noch zu unregelmässig sind, mal sind wir unterwegs, mal spielt sie ewig lange draussen, mal geht sie mit Papa spazieren oder Sähly spielen, oder wir essen das Päivällinen schon zu spät, weil die Zubereitung länger dauert oder wir zu spät von der Arbeit kommen, mal stinkert Tiita schon früh am Abend so herum, dass man kaum das Zähneputzen schafft, in der Stube hängt keine Uhr mehr und die ständige Helligkeit trägt auch nicht gerade dazu bei, einen regelmässigen Rhytmus zu bekommen.... aber das schaffen wir auch noch =)

Ziel ist jedenfalls, dass das Kind spätestens um 19 Uhr reinkommt, dann ein Brot isst, die Spielsachen einpackt, sich wäscht und Zähne putzt und spätestens um 20 Uhr pennt, damit Mami und Papi noch aufräumen, Zeitung lesen und vielleicht mal Fernsehen gucken können. Und damit alle um 7 aufstehen können, ohne zu treten, boxen und zu schreien. Uff. Schöne Träume. Die Realität sieht oft so aus, dass Frida herumrennt und spielt und Terror macht, bis wir sie mit Macht ins Bett verfrachten und uns tot stellen, Mami um 22 Uhr das Buch vor Müdigkeit aus der Hand fällt und Fridi daneben immer noch kaspert... und dann morgens niemand aus der Falle kommt. Na super. Aber ich habe die leise Hoffnung, dass das besser wird, wenn sie im Herbst in den (anstrengenderen) Kindergarten geht...

Hei, und jetzt merke ich, dass da oben mindestens ein Absatz hops gegangen ist. In dem ging es unter anderem noch darum, dass man zu jeder Mahlzeit mindestens ein Glas Milch herunterkippt, oft auch Kotikalja, ein süssliches Malzgetränk (fast immer) ohne Alkohol, oder verdünnten Saft; und dass die meisten Finnen zu den warmen Mahlzeiten noch ein mit Butter, Margarine, Frischkäse beschmiertes Brot, Baguette oder knochenhartes Winzbrötchen essen. Süsses ist ziemlich verpönt, dafür stopfen sich aber die Kinder zum karkkipäivä am Sonnabend mit Gummibären und Schokolade voll, so wie sie das Jahre später dann mit dem Allehol machen werden (früh übt sich... *räusper*). 



Marmeladenbrote kennt man nicht, Gehacktesbrötchen würde niemand nimmernich anrühren, und wenn man einen Finn so richtig erschrecken will, dann schmiert man Honig auf dunkles Brot, hahaha =) Und um auf die Kommentare zurückzukommen... der Kaffee ist oft schon zumindest für einige Leute eingegossen, weil man hier fast immer Buffet und Selbstbedienung hat, auch bei Feiern und zuhause. In Männes Familie gibt es auch so viele Leute, dass die unmöglich um einen gedeckten Kaffeetisch passen würden. Alternativ gibt es pladdernde Thermoskannen. Dass Finnen weltweit (?) den meisten Kaffee trinken und das meiste Eis schlecken, habe ich bestimmt irgendwo schon geschrieben... und wenn Ihr mal hierher kommt, müsst Ihr natürlich unbedingt Mämmi, Rentiergeschnetzeltes und Elchsuppe probieren, das ist jetzt so das exotischste, was mir auf Anhieb eingefallen ist.

Montag, 17. Mai 2010

Würstchenregal

Okay, es liegt nicht nur am guten Wetter. Sondern vor allem daran, dass die Lebensmittelindustrie schon wochenlang immer mal wieder streikt. Irgendwie wirkt sich das vor allem oder sogar fast ausschliesslich bei Brot und Fleisch aus. Keine Würstchen und kein Gehacktes und backen tun wir wohl auch bald selbst.

Überhaupt streikt in diesem Jahr jeder gern einmal im Wechsel... die Hafenarbeiter und die IT-Branche und die Piloten und Busfahrer und was weiss ich noch. Langsam gewöhnt man sich sogar daran. Wir Finnen nehmen ja eh immer alles mit einem Achselzucken hin - dann folgen wir eben einem weltweiten Trend und werden Vegetarier =) 

Wer ganz genau hinschaut, erkennt übrigens, dass die einzigen übriggebliebenen Würstchen ausgerechnet echte, aus Deutschland importierte thüringische Bratwürste sind. Die von allen Makkaras am besten schmecken und statt Sägemehl soger Fleisch enthalten *ggg* Stört mich also gaaaar nicht. Das kommt jetzt von jemandem, der im Dezember '99 am Flughafen in Helsinki plötzlich in ganz bitterliche Tränen ausgebrochen ist, weil er in seinem Leben nie wieder scheussliche finnische Makkaras essen werden können würde....

Samstag, 8. Mai 2010

Guten Appetit dann mal!

Frisch ins Haus geflattert. Die haben ganz bestimmt viele deutsch-finnische Kunden. Lecker...

Sonntag, 7. September 2008

Durchgeschnorrt...

Einen kostenlosen Sonntag in Jyväskylä kann man erleben, wenn man folgendermassen vorgeht: Frühstück mit Paella beim Ford-Autohaus. Mittag mit leckerer Makkara bei Rinta-Jouppi. Auch Autohaus. Zwischendurch natürlich schöne, viel zu teure Familienkutschen und Kombis angeguckt und ein bisschen geträumt. Dann Kaffeetrinken mit Preiselbeerkuchen beim Toyotahändler.

Zum Abschluss noch Päivällinen mit saftiger Lasagne bei Oma & Opa inklusive Keksen zum Abendkaffee. Durchgeschnorrt und einen schönen sonnigen Tag verlebt. Und spazieren waren wir auch - von einem Autohaus zum anderen durch den schönen Seppälänkangas, hahaha. Ausserdem hat die Mama Armgymnastik gemacht, indem sie ca. einen Kubikmeter Giersch und ähnlich nervtötende Pflanzen aus dem grosselterlichen Garten gerupft hat. Bei Sonnenschein und frischer Luft, wieso konnte das nicht im Sommer so sein?

Dienstag, 1. Juli 2008

Gourmet...

Spaghettiessen in fünf Akten - am besten ich lasse das jetzt mal ohne Kommentar =) Wie man sieht, hat das Mäuschen die 8-Monats-Gläschen völlig übersprungen und ist direkt von der ganz feinen Pampe für 4 Monate alte Babies zum Erwachsenenessen übergegangen. 8-Monats-Gläschen mit Stückchen findet man nämlich immer noch zum K.... oder es liegt einfach daran, dass die Mama besser kocht als die Herren Piltti, Muksu, Semper, Nestle & Co. *wohlselbernichtglaubenkann*

Jedenfalls ist es wieder einmal gut, einen Hund zu haben, der hinterher in der Küche ein bisschen aufräumt. Oder genauer gesagt - aufschleckt. Das Kind musste natürlich in die Wanne =) Was auch ein Grund dafür sein könnte, warum Fräulein Wasserratte überhaupt so gekleckert hat *grins* An dieser Stelle übrigens noch ein Dank an die Herren Ecover, Luvil, Ariel und Persil, die unsere Sachen hinterher auf wundersame Art und Weise immer wieder strahlend sauber bekommen.

Montag, 19. Mai 2008

Selber essen...

Fridas Esserei war ja schon immer besorgniserrregend. Sie ist so wenig, dass ich mich wirklich wundere, woher sie eigentlich ihren dicken Schmerbauch und die runden Pausbäckchen hat. Andererseits liegt ja in unserer Familie durchaus eine Neigung, schon beim Anblick eines - sagen wir Stückchen Kuchens - satte zwei, drei Kilos zuzulegen. Von irgendwas ernährt sie sich also doch und das könnte auch meine gute fettige Milch sein, die sie morgens und abends literweise abzapft.

Aber diese Mäkelei macht einen wirklich wahnsinnig. Während andre Kinder gläschenweise Brei, Gemüsepampe und Früchte verschlingen, isst Frida immer nur einige wenige Löffel und bockt dann. Haut den Löffel aus der Hand, verschliesst den Mund ganz fest oder dreht den Kopf weg. Früher hat sie ja noch Haferbrei mit Begeisterung gegessen, aber das ist jetzt auch vorbei. Mama kriegt Anfälle, weil das Kind ja was essen muss. Und weil ich denke, dass ihre Quengelei oft davon kommt, dass sie einfach Hunger hat. Wohlgemerkt weiss ich immer noch nicht so richtig, wann sie Hunger hat oder wann sie müde ist - der zweitere Fall scheint sehr viel öfter vorzukommen, aber es kann auch daran liegen, dass sie einfach das Stillen untrennbar mit dem Schlafengehen verknüpft.

Jedenfalls ist mir gestern der Geduldsknoten geplatzt, ich habe den vollen Grützeteller einfach vor ihre Nase gestellt und gesagt "dann iss halt selber". Wo sie ja eh schon wochenlang einen zweiten Löffel festhalten darf, während ich sie füttere. Und siehe da! Das Baby tunkte tatsächlich ihren Löffel in den Brei!!! Ich glaubte, meinen Augen nicht zu trauen. Die Hälfte landete dann natürlich auf dem Schlafi, auf dem Fussboden und auf dem Hochstuhl, aber ungefähr jeder zehnte herumgeschleuderte und halb entleerte Löffel wurde doch wie zufällig abgeleckt. Ooooh! Wie der Tisch und Frida hinterher aussahen muss ich vielleicht nicht beschreiben - offensichtlich macht es einen Riesespass, die ganze Faust in den Breiteller zu stecken und das Zeug dann zwischen den Fingern hervorzuquetschen. Genauso einen Spass, wie einen zufällig im Badezimmer stehenden Blumentopf mit Erde zu durchwühlen und das schwarze Zeug in die Visage an die Strumpfhose und den Body zu schmieren, während sich die Eltern wundern, wieso das Kind so still ist. Aber glücklich macht solche Schmiererei schon!

Ausserdem waren wir heute bei Fridas Tagesmami. Alles in Butter dort, auch wenn es total komisch war, daran zu denken, dass Frida dort bald fast mehr Zeit verbringen wird als mit uns. Gleich im Flur kam uns ein grosser gestreifter Kater entgegen und oben bellten die beiden kleinen Hunde. Ulkigerweise verbindet Frida Bellen noch nicht mit ihren Lieblingstieren, aber die Miezi wurde mit grossem Gezeter begrüsst. Ausserdem waren vier Kinder da, von denen ein kleines Mädchen im Herbst Frida Gesellschaft leisten wird. Aufregend. Das Haus war dunkler als unseres und relativ spartanisch eingerichtet, aber das ist bei so vielen wilden Kiddies vielleicht auch besser als unsere herumliegenden Klamottenberge und Zeitungsstapel *lach* Die Frau machte auch einen sehr netten Eindruck. Ist ein bisschen älter als wir, hat vier schon grosse Kinder, macht den Job seit 11 Jahren und scheint zu wissen, was sie da tut =)

Sie war ruhig, freundlich und nett, aber bestimmt zu den Welpis. Die übrigens gemütlich in Jogginanzügen und sonstigen Hausklamotten steckten.
Hat auch gelacht und mit Frida gealbert. Einen Tagesrhytmus haben sie offensichtlich auch, gehen viel nach draussen, essen pünktlich und schlafen alle zusammen ihr Mittagsnickerchen im Schlafzimmer. Genau das richtige für unsere Maus. Wenn sie auch sicherlich am liebsten die Mama hätte. Aber irgendwo muss die Kohle für unsere Bude, Essen und sonstige Hobbies ja herkommen... Ich denke, das wird schon alles okay werden. Nur um die gute deutsche Sprache bin ich etwas besorgt. Wo ich doch selbst schon nicht immer daran denke...

Montag, 24. März 2008

Ostersonn- und montag...

Irgendie rennt die Zeit im Sauseschritt, die Uhr geht vor und wir geh'n mit - oder wie war das? Jedenfalls gab es bei uns am Ostersonntag leckere Rippchen - ich habe mich zum ersten Mal an einem meiner Lieblingsgerichte versucht und es war sogar geniessbar. Dann sind Männe und ich bei dichtem Schneetreiben zu Neste nach Lievestuore gefahren, um in dem total leeren Tankstellencafé einen Kahvi zu trinken. Deprimierend irgendwie, aber alle Leutchen waren ja bei ihren Anverwandten oder haben Ostereier gesucht, hihi. Mit meiner Rüsselpest wollten wir das aber lieber nicht wagen. Also waren wir nur zuhause, was auch ganz nett war.

Am Montag sollte Männe eigentlich wieder auf Arbeit. Leider (glücklicherweise) hatte sich sein Kumpan den Magen verdorben (ich tippe ja eher, dass seine Alte samt Familie ihn am Ostermontag richtigerweise nicht weggelassen hat) und so waren wir den ganzen Tag zusammen. Mika war allerdings frustriert und hat seine Enttäuschung an unserem Auto ausgelassen - das musste trotz eisiger Kälte nach Muurame auf den Riihivuori fahren. Wie schön, das ist sooo ein toller Platz! Leider waren wir nur kurz dort oben und konnten wegen Nelson auch nicht ins Restaurant - aber die Aussicht war schon toll. Und diesmal waren sehr viel mehr Skifahrer unterwegs.

Zum Kaffee waren wir dann wieder bei Mikas Eltern in Kuohu. Wo Frida pädagogisch unkorrekterweise zum ersten Mal die Hüpfschaukel (heisst das auf deutsch so?) ausprobiert hat. Mama sass kritisch daneben und krauste die Nase angesichts der herunterhängenden Beinchen und des durchgedrückten Rückens. Aber die Kleine hat gelacht und ist geschaukelt wie eine Irre. Hihihi. Auch wenn sie überhaupt nicht hüpft, sondern nur herumtapst und sich anschubsen lässt. Wir müssen ihr jetzt unbedingt eine richtige Babyschaukel holen.

Sonntag, 9. März 2008

Wilde Nacht...

Manno bin ich müde. Dabei hat Frida gestern nacht nur ganz zu Anfang geweint. Und ich war keineswegs bis um vier in irgendeiner Bar, wie man als Finnenkenner mutmassen könnte (Zitat: komm, wir gehen nur auf ein Bier... und dann noch eins und noch eins und noch eins und *umfall*) Sondern habe brav mit meinen Mädels gegessen, gelabert und nach zweieinhalb Stunden Männe's Taxi angerufen, damit er mich abholen kommt.

Hach, aber das war total schön! Wir waren sechs Weibsen, zwei vom Studium, eine Bekannte über Mikas Familie und zwei vom finnisch-deutschen Verein. Haben über alles mögliche geredet, Reisen, Hausrenovierungen, Zweisprachigkeit, Kindererziehung (jaa, das konnte ja nicht ausbleiben), brüllende und zuckersüsse Fridas, Sprachprobleme, ulkige Finns, Männer, das Wetter, Weine und alles mögliche, woran ich mich aufgrund meiner Zerstreutheit nicht mehr erinnern kann. Mein Baby war offensichtlich die ganze Zeit lieb. Man war mit dem Papi in Kuohu bei Oma und Opa und hat die Mama gar nicht vermisst. Ausser dass sie (Murphy's Law!) müderweise natürlich gerade dann gebrüllt hat, als ich Männe zum Abholen angerufen habe... haha.

Das Essen war natürlich auch lecker. Prawns mit Cashewnüssen *fingerleck* Und ich habe zwei Gläschen leckeren deutschen Weisswein gekippt. Cool. Am Ende musste ich noch einen Cappucchino hinterherschicken, der wahrscheinlich Auslöser für den Verlauf des restlichen Tages war... ich habe nämlich nachts kein Auge zugemacht, obwohl Fridababy friedlich geschlummert hat. Das heisst, erst sind wir beide schön gegen 22 Uhr ins Bett. Als ich gerade eingeschlafen war, hat sie wieder ganz schlimm geweint. So hysterisch, dass Mika gekommen ist und wir sie beide erstmal mit ins Wohnzimmer genommen haben, damit sie sich einigermassen beruhigt. Richtig mit Wimmern, Zittern und Schluchzen, das arme Mäuschen. Wahrscheinlich hat sie wirklich Albträume der schlimmsten Sorte.

Nachdem Männe und Frida dann ins Bett gekommen sind, habe ich vielleicht noch eine Stunde geschlafen. Komisches Zeugs geträumt und dann gegen 2 Uhr aufgewacht. Den Rest der Nacht habe ich damit verbracht, endlich meine zwei Wochen alte Volksstimme zu lesen und den Kühlschrank zu plündern (wieso hat man eigentlich immer Hunger, nachdem man wirklich gut gegessen hat?). Hach, war das schön. So ganz in Ruhe am Küchentisch zu sitzen und zu lesen. Übrigens habe ich von der Zeitung nur die Sonnabendausgaben abonniert. Ist wirklich gut für Aus- und in den Westen gewanderte, so bleibt man zumindest halbwegs im Bilde, was zuhause in Harzer Gefilden passiert und trainiert dabei gleich die gute deutsche Sprache *lach*

Das Sonnabendabo gibt es aber wohl nur auf Anfrage - mich hat Helsingin Sanomat auf die Idee gebracht. Viele lesen hier wochentags als loyale Provinzler Keskisuomalainen und am WE führen sie sich dann das gesamtfinnische hochnäsige Hauptstadtsblatt zu Gemüte. Hesari weiss das und wirbt extra mit Sonnabendsangeboten. Könnte die Volksstimme und andere Blätter aus Fluktuationsgebieten (tolle Wortschöpfung, oder?) eigentlich auch machen...

Freitag, 7. März 2008

Kerholainen III

Noch ein Babycafé-Bild, am Donnerstag beim Mannheimer Kinderschutzbund aufgenommen =) Man kniet und guckt herum. Und wippt. Wieso sie immer wegguckt, weiss ich nicht, hihi. Mama ist ja immer da, also nicht so interessant. Allerdings haben wir da noch viel schönere Bilder gemacht. Es war nämlich ein professioneller Fotograf da, so einer, der auch verschiedene Kindergärten besucht und dann den verliebten Bildern schicke, aber völlig überteuerte Bilderchen verkauft. Aber die lieben Kleinen sind ja nur einmal klein und ein Fotostudio wäre noch viel teurer. Ich bin schon gespannt! Madamchen lag so nett auf dem Lammfell und hat so freundlich in die Kamera gegrinst *knuuuuutsch*

Ansonsten ist sie nicht so zum Knutschen, jedenfalls nichts nachts. Nachdem sie letzte Woche einmal sogar ganz durchgeschlafen hatte (welche Erholung!) schreit sie jetzt wieder nachts mehrmals aus heiterem Himmel los und möchte gar nicht ohne Brust sein. Halleluja. Es stört mich nicht, durch Gerammel, Anstossen und Haareziehen aus dem Schlaf geholt zu werden, weil mein kleines Prinzesschen Appetit auf süsse Milch hat. Aber es stört mich schon, und zwar gewaltig, wenn jemand mitten in meinem Tiefschlaf urplötzlich und in voller Lautstärke neben meinem Ohr zu quäken anfängt. Da ist mein Verständnis und meine Geduld wirklich am Ende. Vor allem, wenn es jede Stunde ist. Ohne sichtbaren Grund. Und wenn diese Person tagsüber schon so vernünftig und lieb ist.

Aber was will man machen... Mika und ich haben beschlossen, dass Frida Zahnschmerzen hat. Beziehungsweise die Eckzähne wachsen. Keine Ahnung, ob das wirklich so ist, aber es ist einfacher, die Geduld zu behalten und zu trösten, wenn man einen Grund im Hinterkopf hat. Vorvorgestern habe ich die Nacht zum Tag gemacht und mit dem kleinen Fräulein zwei Stunden in der Stube gespielt, bis sie sich beruhigt hatte, gestern habe ich ihr die dicke Wollwindelhose angezogen und Osanit ins Schnäuzchen gestopft, damit sie ruhiger schlafen kann. Keine Ahnung, was da wieder los ist... Wir haben auch schon überlegt, ob wir zu viel mit ihr unternehmen oder unsere Abende zu unruhig sind oder ob sie besser allein schlafen würde, wenn sie denn allein einschlafen könnte, oder oder. Ratlosigkeit... vielleicht ist es nur ein Schub. Mal sehen, wie nächste Nacht wird.

Auf jeden Fall geht meiner einer morgen schön mit "den Mädels" essen. Ich musste zwar kurzfristig von Blomstedt auf Banthai ausweichen, weil in ersterem Restaurant eine Privatfete stattfindet, aber anhand der eingetroffenen SMS denke ich, dass diese Wahl den Gästen mehr als Recht ist, hihi. Wir selbst haben erst gestern unser Abendbrot von Banthai kommen lassen, bei denen kann man nämlich sogar per Netzformular bestellen und alles ist soooo lecker! Diesmal habe ich Männe auch gleich von vornherein als Taxidienst engagiert, so dass ich vielleicht auch einmal an einem Weinglas nippen darf. Yeeaaaaaahhhh =) Und aufgeräumt ist bei uns *freu* Der finnisch-deutsche Verein hat nämlich sein Vorstandstreffen hier gehalten und ich habe die Gelegenheit genutzt, alles in einen bewohnbaren Zustand zu versetzen. Ich sage doch, mindestens einmal im Monat brauche ich Gäste hier *lach* Witzigerweise scheint das nicht nur mir so zu gehen =)

Montag, 18. Februar 2008

Dummheit ist...

Dummheit ist, wenn man Frida nach dem mühsam gefütterten, sogar geschluckten und erfolgreich im Bauch gelandeten Brokkoli-Kartoffelgemisch (sonst ist sie ja nur Obst, Beeren und Haferbrei...) doch noch einen Löffel der selbstgemachten Birnenpampe aufzwingt, die sie vorher schüttelnd und würgend abgelehnt hatte, weil sie nicht fein genug püriert war. Dann kommt nämlich alles zusammen wieder aus dem Bauch. Literweise und schön grün auf Strumpfhose, Pulli und Mamas Hand. Selber Schuld. Aber irgendwie müssen wir ja die vielen Klamotten verbrauchen, die Frida so besitzt =)

Aber ich wollte ja schreiben, inwieweit Frida sich verändert hat. Sie ist eine richtige Hampelfrau geworden, nichts hält sie mehr auf. Keine Müdigkeit, keine Mama und keine Muttermilch. Nachts wacht sie meist zwar nur noch einmal auf, aber dafür ist das Zubettgehen zum Kraftakt geworden. Jetzt verstehe ich die Stossgebete meiner eigenen Eltern, die immer wieder etwas von "morgens nicht raus und abends nicht ins Bett" gefaselt haben, als ich noch klein war. Eulen... Das liegt also in der Familie - und ehrlich gesagt hat sich das bei mir auch bis heute noch nicht geändert, haha. Wobei es ja niemanden stört, solange man seine eigene Falle hat und alleine einschlafen kann - und das funzt bei Frida bekanntlich noch überhaupt nicht.

Wir haben ja inzwischen ein festes Abendprogramm mit Füttern, Waschen, Schlafanzug anziehen, Licht dimmen, noch ein bisschen Kuscheln und einen Moment im Gitterbett spielen lassen. Das klappt auch ganz gut. Dann kommt der Unterschied zu normalen Babies: wenn Madamchen müde wird, fängt sie an zu kreischen und zu wimmern, statt sich aufs Ohr zu legen. Dann muss die Mama kommen und Frida ins Elternbett befördern und ein bisschen trinken lassen, damit die Augen wie ferngesteuert zufallen. Aber genau das klappt jetzt nicht mehr auf Anhieb. Frida lässt sich nämlich nicht neben Mama legen, sondern möchte im Bett Sport treiben! Ruff auf die Knie und wippen, drehen, Kopf gegen die Gitterstäbe hauen, heulen, wieder auf die Knie, auf den Rücken wollen, dabei an Mama hängen bleiben, noch mehr heulen, zurückrutschen, an den Gitterstäben entlang krauchen, Mamas Nase packen, an den Haaren ziehen, Handy in den Mund stecken, wieder auf die Knie, kurz im Kniestand bei Mama trinken, wieder rumwerfen und umfallen und und und... eine echte Geduldsprobe.

Besonders, wenn ich müde bin und auch einschlafen will. Oder noch was in der Stube machen muss. Und vollkommen idiotisch, weil Frida bei all diesen Übungen so müde ist, dass immer wieder der dicke Kopf auf die Matratze oder wahlweise gegen die Gitterstäbe knallt. Weil sie dann heult und kreischt, aber weitermacht. "Frida gar niss müde sein! *umfall* *buuaaa* *gugn gugn* *hehehehe* Kleines Mädchen, leg Dich doch einfach hin! Manchmal muss ich sie richtig packen und festhalten, damit sie sich festsaugt und einschläft. Manchmal muss der Papa sie noch eine Runde tragen. Help help. Ins eigene Bett haben wir sie auch schon gelegt, aber da geht der Zirkus nur noch schlimmer weiter. Weiss jemand, wo bei so kleinen Mäusen der Ausknopf ist? Oder das Batteriefach? *ggg*

Donnerstag, 24. Januar 2008

Esserei...

Vielleicht sollte ich mal einen Update schreiben, was Fridas Esserei so macht. Wo ich doch vor einigen Monaten noch so unsicher war, was man als Beikost geben sollte. Aber wie schon vorher, war alles bisher ganz einfach. Und *ganzfestaufholzklopf* bisher sind wir von Allergien verschont gebliegen. Was ja heutzutage alles andere als eine Selbstverständlichkeit ist. Ich hoffe wirklich inständig, dass es so bleibt und schmeisse weiterhin lustig Hundehaare durch die Gegend, benutzte Ökowaschmittel und folge grob den wichtigsten Ernährungsrichtlinien.

Frida hat mit Mais, Möhren, Kartoffeln, Zucchini und Avocado angefangen, später haben wir Brokkoli, Bataten, Blumenkohl, Tomaten, Erbsen und alle anderen möglichen Gemüsesorten gegeben. Meist aus dem Gläschen, von Piltti, Muksu und Semper, aber auch selbstgekocht, bunt durcheinander. Ausserdem hat sie Heidelbeeren, Himbeeren, Apfel, Birnen, Hagebutten, Mango, Ananas, Apfelsine und anderes Obst und Früchte als Pampe (mössö und sose klingen viel besser) kennengelernt. Und sich damit schön die Schnute und die Klamotten vollgeschmiert *lach* Später gab es Fleisch. Das angewiderte Gesicht hättet Ihr sehen sollen. Rindfleisch? Bäääh. Schwein.. naja, geht so. Hähnchen (das übrigens hier wie in der DDR broileri heisst)? Was soll das denn? Und bei Fisch - leckerem Lachs - ekelte sie sich dermassen, dass gleich die vorherige Milchmahlzeit in hohem Bogen mit aus dem Bauch kam =)

Nach einem Monat, also als sie 7 Monate alt wurde, haben wir angefangen, die zweite Mahlzeit zu ersetzen. Also abends Brei. In Deutschland gibt man da offensichtlich einen Getreide-Vollmilch-Brei. So ein Pulver habe ich hier noch nie gesehen, Kuhmilch soll man erst mit einem Jahr geben und die Finns rühren ja ihre morgendliche Grütze in den meisten Fällen eh nur mit Wasser statt Milch an. Also bekommt Madamchen auch nur Hafer- und Reisbrei auf Wasserbasis. Milch trinkt sie ja eh noch mehr als genug an Mamas Brust, wenn sie einschlafen möchte. Und wenn sie nachts nicht allein sein will. Und überhaupt ziemlich oft.

Morgen wird Frida schon 8 Monate *staun* und wir fangen jetzt an, die dritte Mahlzeit zu ersetzen. So einen richtigen Plan habe ich noch nicht, aber es sieht danach aus, dass sie je nach Aufstehzeit entweder Brei zum Frühstück oder ein halbes Obstgläschen am Nachmittag bekommt. Mal sehen, wie das funktioniert. Ich kann übrigens bei unserer Maus immer noch nicht am Weinen oder Kreischen erkennen, ob sie müde oder hungrig ist. Da sie von Anfang an einschlafgestillt wurde, weiss sie den Unterschied wahrscheinlich selbst nicht *lach*

Ausserdem bekommt das Hasi solche Erdnussflips aus Mais zum Knabbern (natürlich ohne Salz und ohne Erdnüsse), isst ab und zu Weissbrotkrümel, Bananenstückchen, weiche Gurke oder ähnliches Fingerfood. Aber insgesamt schmeckt Mamas Milch wohl noch am allerbesten. Und überhaupt Süsses. Wo sie das bloss herhat? *grins*

Mittwoch, 5. September 2007

Hunger...

Um mal zur nächsten Plage während der Babyzeit zu kommen... ich habe ständig einen Bärenhunger! Natürlich ist das kein Wunder - schliesslich zappelt, schreit, schmust, pupst und hampelt jemand den ganzen Tag mit meiner guten angefutterten Energie herum. Aber es ist wirklich erstaunlich. Normalerweise esse ich wirklich gut und gerne (leider), aber meist aus Appetit, nicht wirklich aus Hunger. Und jetzt meldet sich alle 2-3 Stunden mein Magen mit einem bösen, sehr drängenden Knurren *lach* Mal sehen, ob wenigstens ein paar Kilos schmelzen *hoff* Ich bin jedenfalls schon mal bei Keventäjät angemeldet, um zu lernen, mich zumindest gesund zu ernähren und auch endlich mal wieder Sport zu treiben. Bin ja ansonsten immer soooo faul...

Samstag, 25. August 2007

Drei Monate...

Wir haben heute den 25. August - das heisst, Frida ist heute 3 Monate alt geworden. Und ich kann es kaum glauben. Der Sommer ist wie im Flug vergangen. Noch am 24. Mai konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, wie es sein würde, ein Baby zu haben, geschweige denn, dass wir überhaupt einmal den August zusammen erleben würden. Genauso wie ich mir vor einem Jahr nicht vorstellen konnte, jemals schwanger zu sein. Und jetzt ist es alles wahr geworden *kneiftmichmal* Ebenso kann ich mir natürlich nicht vorstellen, dass Frida einmal Sachen richtig in die Hände nehmen, krabbeln, laufen und sprechen wird - und doch werde ich genau über diesen Gedanken in einem Jahr schmunzeln. Verrückte Welt. Und am verrücktesten ist, dass ich mir fast jeden Tag wünsche, dass sie bald grösser und vernünftiger ist, dass sie mehr versteht und nicht mehr so viel weint - und gleichzeitig würde ich was-weiss-ich dafür geben, noch einmal einen Tag mit ihr schwanger zu sein oder das winzige Fridababy von Ende Mai nochmal im Arm zu halten. Sehr komisch...


Das Hasenkind wurde heute wieder tüchtig gelobt. Wir waren auf der 50-Jahrfeier des Finnisch-Deutschen Vereins Jyväskylä und Baby hat brav zwei Stunden Reden, Musik und Tänzchen zugehört. Nur ab und zu musste ein "ärrä", "äh "oder "kviiiits" aus dem Bauch kommen. Dann ist sie auch noch auf der Besuchercouch unseres Bürgermeisters eingeschlafen, unter den Bildern der heiligen Stadtabgeordneten und anderer Persönlichkeiten.

Und wir haben das leckere Buffet geplündert. War witzig, dass zum Schluss nur noch Familien mit Kleinkindern um die Tische standen - wir wissen halt gut und sorgsam gekochtes Essen zu würdigen *lach* Jedenfalls: happy 3 months birthday, kulta!

Mittwoch, 6. Juni 2007

Weckdienst...

Ojeee, wir haben ein Problem, was wahrscheinlich bei Babyfamilien nur selten vorkommt: Frida schläft zuviel! Das heisst, noch schläft sie zuviel und dadurch trinkt sie zuwenig. Bisher galt ja vom Krankenhaus her die Obergrenze von vier Stunden ohne Füttern, aber heute bei der ersten offiziellen Untersuchung bei der Mütterberatung wurden wir auf drei Stunden heruntergesetzt, weil Klein-Frida immer noch nicht wieder bei ihrem Geburtsgewicht ist.

Die Maus pennt und pennt und pennt... und Mama bricht das Herz, wenn sie das friedliche Bündel wecken soll. Nichts hilft: kitzeln, ausziehen, windeln, streicheln... Die Kleine nickt an der Brust immer wieder ein, weint jämmerlich, matscht mit der Milch herum oder spuckt die Tanks wieder aus. Erst nach einer halben Stunde oder so trinkt sie dann vernünftig - aber auch nie länger als 10 min. Dann fallen die Augen wieder zu. Und die Mama vergiesst Krokodilstränen, weil sie an den Suppenkasper denken muss oder daran, dass Frida bald nur noch ein Strich in der Landschaft ist statt unserem süssen Baby. Huuaaaahh... aber wir versuchen es weiter.

Bis Montag haben wir Zeit, dann kommt die Neuvolatante zu Besuch und entscheidet, was wir weiter machen. P.S. Die Pennerei hat sie von eindeutig von uns beiden geerbt. Und die Mama lässt auch gern mal Mahlzeiten aus, was sich leider überhaupt nicht in ihrer Figur wiederspiegelt. Jaja, selber schuld.