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Mittwoch, 3. August 2011

Augustalltag...

Der Alltag ist wieder eingekehrt. Tiita fühlt sich im Kindergarten immer noch wohl, wollte sogar schon am zweiten Tag dort Mittagschlaf machen, und inzwischen sind auch noch mehr Kinder eingetrudelt... Ella, Helmi und Robin (das nur für die Namensfraktion). Meine Eltern sind gestern abgereist, was bei Frida für dicke Tränen gesorgt hat. Am Abend war sie aber wieder die Alte, hat nur festgestellt, wie schön Omi und Opi ihr Zimmer aufgeräumt haben. Ich bin wie immer zweigeteilt... einerseits ist es schön, wieder Alltag und herrliche Ruhe zu haben, andererseits kann man mit so einem stieseligen Finnenmann wirklich nicht quatschen... *seufz* Und was die unmöglichen Gören in der Nachbarschaft angeht: jetzt klingeln sie dauernd und holen unser Kind zum Spielen raus bzw. wollen sogar unsere Wohnung entern. Jaja, wer die Geister ruft *ggg*

Sonntag, 5. Juni 2011

Hafen und mehr...

Zwischen all den Nachträgen (im Sommer ist hier aber auch ständig was los...) muss ich vielleicht auch mal was aktuelles schreiben, sonst komme ich nachher überhaupt nicht mehr hinterher - und eigentlich konnte ich schon zu Tagebuchzeiten diese nachträglich gepinselten Kurzfassungen gar nicht leiden. 



Also, heute waren wir wieder einmal am Jyväskyläer Hafen. Ich bin zwar mit meinem Zwölf-2011-Motiv dieses Jahr gar nicht so zufrieden, aber freue mich total, dass wir so relativ oft am Jyväsjäri-See im Zentrum auflaufen und Schiffe gucken dürfen. Irgendwie ist es dort immer wunderschön, egal zu welcher Jahreszeit. Entweder hunderte Schlittschuhläufer und Spaziergänger mit Hunden auf dem Eis und Kaffee und Würstchen in der Kota hinterher - oder eisessende Sonnenanbeter, barfusslaufende Kids und schaukelnde Schiffchen =) Heute also letzteres und auch wir haben uns Eis, Kaffee, Kuchen und jede Menge Sonne und nackte Füsse gegönnt. Könnte der finnische Sommer nicht ein klein bisschen länger sein?


Hinterher noch zu den Grosseltern... ich hatte zwar keine grosse Lust, da bei dem schönen Wetter schon wieder in der Bude zu sitzen, aber dann ergaben sich doch interessante Sachen - erst mit Frida auf dem eiskalten, schattigen Rasen Flugzeug gespielt, Giersch rausgerissen, die Beerensträucher begutachtet und mich über die allgemeine Lotterei geärgert, dann das Anwesen auf Dinge inspiziert, die uns selber gehören und die man also ohne Fragen wegschmeissen könnte, dann selbstistdiefrau sich in Opas Werkstatt bedient und draussen ein ewig herumstehendes blaues Metallregal (meins...) auseinandergeschraubt. Wohlgemerkt mit nackten Beinen auf einem Rasen voller Mücken... autsch.


Den alten Unterstand der Meeris weggebracht, lauter Krimskrams in die Werkstatt getragen (O-Ton Männe: aber das Autohochbockding brauchen wir doch bald wieder... ääh, will der jetzt schon Winterreifen aufziehen?), Moos aus den Steinfugen gekratzt (mit nem Eiskratzer, Männe: vielleicht soll das da wachsen?), Blätter aufgesammelt, Gras gezuft und aufgefegt und dann sogar mit Frida und Strassenkreide "Mummola" hingeschrieben, Blümchen und Fs gemalt und das Oma-Opa-Schild wieder mit Farbe versehen und fertig war die Laube.


Und Mami froh, dass sie doch ihre zehn Finger hatte sinnvoll einsetzen können, statt vor der Glotze oder dem Smartphone zu sitzen - auch wenn es natürlich nur ein klitzekleines lobendes Wort für das angemalte Bild gab... den Rest hat man wohl gar nicht gesehen... aber ich sehe das *ggg* Männe meint, dass machen wir jetzt jedes Mal so. Zuhause ist Tiita noch Rad gefahren, Männe hat draussen lauthals mit Pasi telefoniert und Mami Blumen gegossen und die vierte Waschmaschine gewaschen, so liebe ich das. Wegfahren und irgendwo aufräumen können... während andere das Kind betutteln =)


Abends kam noch 101 Dalmatiner im TV (ziemlich gruslig), Reste-Pfanne mit Pilzen, Würstchen, Schinken, Eiern, zerschnittener Piirakka und was ich sonst noch gefunden habe, Frida hat mal wieder zwei Stunden im Bett getobt und gekaspert, statt zu schlafen, und auch ich bin ganz und gar nicht müde. Nur, dass es jetzt 1:39 und morgen heute um 8 Uhr Neuvola ist... *yaaaawn* Aber im Sommer ist das immer sehr viel einfacher, mit so wenig Schlaf auszukommen. Sage ich jetzt...

Donnerstag, 30. September 2010

Calming down...

Nach den vielen stressigen Wochen, eigentlich schon seit Anfang des Jahres, ist es jetzt wirklich an der Zeit, langsam wieder herunterzukommen. Wobei die Situation wirklich ungewöhnlich ist. Gerade aus Deutschland wiedergekommen, zurück auf Arbeit und zu Laura, die erste volle Hobbywoche für Frida mit Muskari (Musikspielschule), Mamis Russischkurs und Fridas deutscher Spielgruppe, und dann hat Papa aufgrund unserer prekären finanziellen Situation auch noch einen L&T-Job angenommen, ist also morgens und abends unterwegs. Die Katzenviecher pinkeln überall hin und die Schweine wollen Futter und eigentlich müsste man auch die Sommersachen wegsortieren und und und...

Sehr komisch und geradezu amüsant, ist es auch, wenn man ständig mit leerem Einkaufskorb durch die Läden schlendert (muss), nur Pirkka, Rainbow und Extra-Lebensmittel kauft und zig grössere Ausgaben vor sich herschiebt, in die graue Zukunft des nächsten Gehaltstages oder den noch nebligeren Tag unseres Hausverkaufs. Ganz komisch, wo ich sonst zwar gespart habe, aber nie wirklich jeden Penny dreimal umdrehen musste. Frida war auch deshalb total durchgedreht, weil der Papi seit letztem Mittwoch wirklich jeden Abend Eishockey fürs Fersehen filmen durfte (eigentlich ein Traumjob für ihn, aber halt immer abends...) und weil Mami eben auch mehr auf die Trümmer in unserer halbeingeräumten Bude schaut, als mit ihr ganz in Ruhe zu spielen.

Aber wie soll man auch mit einem ewig maulenden und nein-sagenden Kleinkind spielen *seufz* Jedenfalls war ich am Freitag so geplättet (auch aufgrund der Ultraschallhiobsbotschaften), dass Tiita erstmal bei Mummo geschlafen hat und Männe und ich hier nachts und am Vormittag Möbel gerückt haben. Wow, jetzt sieht das Wohnküchenzimmer wirklich skandinavisch leer und mein Schlafzimmer richtig gemütlich aus, obwohl es wirklich mehr vollgestellt ist, ausserdem sind die Bücher weitaus besser angeordnet. Ich liebe ja meine gigantische Finnland-Bibliothek, auch wenn ich wahrscheinlich noch Jahrzehnte brauche, um die ganzen Bildbände durchzulesen *lach*

Am Sonntag waren wir mit Männes Cousinfamilie im Wald unterwegs, haben dem Nälkämäki nach langer Zeit mal wieder einen Besuch abgestattet (letztes Mal mit Nelson 2004...) und ganz entgegen dem Hungersbergnamen da mit Jani, Minna, Anna und Antsu schön Würstchen gegrillt und Brötchen gegessen. Sogar ein paar knallbraune Pilze sind dabei herausgesprungen. Und man konnte die grün-gelbe Finnenlandschaft bei tollem warmen Sonnenschein von oben angucken. Wald bis zum geht-nicht-mehr und ein blinkender blauer See.

Montag dann Männe den ganzen Tag auf Dienstreise, ein paar Hammernachrichten auf Arbeit, abends dann noch Russisch in der Volkshochschule zusammen mit Tiita (hat sich ganz tapfer geschlagen und war ganz lieb), Dienstag wieder allein bis spät abends - inklusive täglichem bitterlichen Weinen, wenn Papas Auto nicht auf dem Parkplatz steht - Maulen und Zappeln und unaufhörlicher Redefluss einer neugierigen Dreijährigen, und fertig war mein halber Nervenzusammenbruch. Booaah, ekelhaft, diese ständigen Bauchschmerzen. Da Männes Mama aber meinte, dass es bis zu einem halben Jahr (plus vielleicht noch ein halbes Jahr) dauern kann, bis man operiert wird, musste ich unbedingt selbst da irgendwie raus. Frida herunterfahren und dann uns. Oder andersrum.

Also striktes Reglement... mehr zusammen machen, Männes Alberei und ständige dämliche Scherze bremsen, nicht vor Tiita streiten, kein Internet und Handy abends, festes Zeitmanagement, viel auf den Schoss nehmen und Fernseh aus - wieder einmal. Ist bei uns Frauenzimmern allein abends normal, aber eben nicht, wenn ein Kerl im Haus ist - dann rennen wir nämlich abwechselnd von unseren Pflichten weg und reichen das Kind nur von einem zum anderen, was meist in totalem Chaos endet, weil niemand Verantwortung übernimmt.

Und Tiita sich dann gegen alles sträubt. Klar, sie ist aktiver als andere Kids, viel neugieriger, mit eigenem Willen und neuerdings sehr schnell beleidigt, aber sie geniesst es wirklich, wenn man sich voll und ganz ihr zuwendet, so schwer das auch manchmal ist und so wiedersprüchlich es zu sein scheint, ein herumstinkendes Etwas auch noch lieb zu haben =) Von "Äiti on tyhmä!!!" bis "Äiti, du bist main Ängäl" ist alles dabei... mittlerweile sogar im gefühlten Minutentakt.

Jedenfalls ist sie nach dem dritten Vorleseabend mit gemeinsamem ganz ruhigen Abendessen jetzt schon richtig schnell müde geworden und eingeschlafen, noch ehe Mamis Augen zugegangen sind, und hat auch nicht lauthals protestiert, als wir das Licht ausgemacht haben. Sitzen beim Essen klappt noch nicht, Zähne putzen manchmal und Anziehen nur, wenn es irgendwelche Prinzessinensachen sind, aber das kriegen wir auch noch hin. Und siehe da, meiner einer konnte jetzt spät abends und ganz allein sogar den Geschirrspüler einräumen und bloggt jetzt - wer sagt es denn. Gestern und vorgestern habe ich auch kurze Walks eingeschoben, abends in Kuohu und mittags im Stadtzentrum. Bei toller Laubfärbung. Super. Vielleicht was auch alles im September ein bisschen viel. Für alle.

Freitag, 30. Januar 2009

Woche rast...

Montag Tupperwareparty bei Freundin mit zwei Kids
Dienstag Reihenhaus in Vaajakoski besichtigt
Mittwoch Vereinsbuchhaltung *puuh*
Donnerstag Vorstandssitzung
Freitag Oma und Opa

Und schon wieder eine Woche rum. Soll ich jetzt noch schreiben, dass ich schon wieder ne Triefnase und nen Kratzhals habe? Irgendwie kann ich es auch gar nicht glauben, dass der Januar schon vorbei sein soll. Und dass es tatsächlich morgens um 9 und abends um 16 Uhr noch hell ist *freu* Das ging superfix dieses Jahr! Ansonsten könnte ich tausende Dinge schreiben, aber ich habe irgendwie keine Zeit...

Sonntag, 4. Januar 2009

Mustersonntag...

Heute sollte eigentlich ein mustergültiger Tag werden. Ich habe mich riesig gefreut, als das Kind Punkt 7 Uhr ohne Wecker die Augen aufschlug und dann fröhlich und putzmunter war. Jeaaaah, so sollte das immer sein. Vielleicht werden wir doch noch eine normale Familie. Gegen 12 fing das ganze aber an, auf fridahafte Art aus dem Ruder zu laufen *aufschreib*

7:00 Aufstehen, Brei für Mama und Frida
9:00 Papa steht auf, holt die Zeitung, besetzt das WC
9:30 Mama putzt, Frida spielt, Papa guckt Rallye Dakar. Mama geht mit Hund im schönen Winterwetter spazieren.
10:00 Mama schmeisst Frida und Papa aus der Bude. Man muss sauber machen und das Essen kochen und das Kind braucht frische Luft.
10:30 Männe und Kind kommen wieder rein, Essen ist natürlich erst um 11 fertig, kleine Quengelei wegen Müdigkeit *erstesmalhaarerauf*
11:00 Essen. Es gibt Kartoffel, Blumenkohl und Shrimps *lecker*
11:15 Papa und Frida gehen Hände waschen und Body wechseln. Mama macht Küche sauber.

11:30 Frida ist müde und soll ins Bett. Kaspert herum, heult beim Windelwechsen. Macht nichts, gleich schläft sie ja und wir können uns 2-3 Stunden unserer Bude und den Hobbies widmen.
12:00 Mama und Frida liegen im Bett, Mama liest, Frida nuckelt und schnarcht endlich *sehrgut*
12:30 Mama schleicht sich zufrieden in die Stube. Guckt den verschneiten Garten und die Sonne an und freut sich.

12:35 Jemand weint im Schlafzimmer. Häh? Männe geht nachgucken. Frida sitzt im Bett und guckt putzmunter aus den Knopfaugen.
13:00 Verzweiflung. Mama und Papa totmüde und frustriert, Baby hellwach, aber immer noch müde. Man schmiedet Nachmittagspläne. Frida würde im Auto schlafen, aber draussen sind -15 Grad und wir sind eigentlich zu müde fürs Fahren. Ausserdem schläft sie bei Laura *grossevorbild* ja auch im Bett.
14:00 Mama hat Hunger. Macht sich Bohnensuppe. Frida isst mit, välipala, Zwischenmahlzeit ganz nach Plan. Nur ohne Mittagsschlaf dazwischen. Mami ist traurig, weil es langsam dunkel wird und wir heute so gar nichts gemacht haben.

15:00 Frida ist müde, soll endlich ins Bett. Papa und Mama legen sich mit hin. Frida kaspert, nuckelt, haut, beisst, kratzt, schläft ein, wacht wieder auf, hampelt, kaspert.
16:00 Mama kann nicht mehr. Geht in die Stube. Licht an, Radio an, Kaffeemaschine an. Dann eben keine Mittagsruhe. Kind tapst herum, klettert aufs Sofa, reibt sich die Augen und sagt imer wieder "nukkua". Plumpst plötzlich rückwärts in Nelsons Wassernapf. Weint nicht, ruft nur laut "paperi paperi" und "vettä". Na suuuuper!

16:30 Mama wischt die Küche auf, bringt Fridas Windel in die Sauna. Frida hängt am Küchentisch und guckt lebensgefährlich baumelnd in den Computer. Papa pennt im Schlafzimmer. Mama hat die Nase voll, weiss nicht ob sie lachen oder weinen soll und bloggt, Frida schmiert sich derweil die Brombeermarmelade von Mamas Knäckebrot ins Gesicht. Schönen Sonntag auch.

P.S. Geschrieben klingt das gar nicht so schlimm. Ich sage doch, Bloggen ist Therapie =) Und wir haben jetzt 17:30, draussen stockdunkel, Männe schläft immer noch, im Fernsehen läuft Emil und die Detektive und Frida löffelt Bohnensuppe auf die Tischplatte, statt zu schlafen... *lach*

Montag, 10. November 2008

Novemberroutinen...

November ist glaube der grusligste Monat in Finnland. Genau wie anderswo auch =) Dunkel, dunkel, dunkel und regnerisch. Man kann absolut nichts machen, nur drinne sitzen und warten, dass Schnee fällt. Oder der Sommer kommt. Oder zumindest die Adventszeit. Letzte Woche hatten wir noch jeden Tag Sonne, oder zumindest Licht, aber jetzt hat die Depriphase voll zugeschlagen. Was aber andererseits gut ist - unsere Tagesroutinen haben sich so eingepegelt, dass vielleicht sogar Frida zu einem normalen Baby mutiert.

Morgens um 7 im Dunkeln aufstehen (oder doch eher panikartig gegen 8), dann waschen, anziehen, Frida zur Tagesmami und uns auf Arbeit bringen. Vielleicht noch schnell das Mittagessen, Meeris Möhren und die Milch einkaufen (wir waren schon wochenlang nicht mehr abends in einem Laden und wenn, dann nur Lähikauppa und ohne Zwergi). Ein kleines bisschen Tageslicht angucken. Den Tag drinnen bei Neonlampen verbringen, dann im Dämmerlicht Männe abholen, nach Palokka fahren, Frida abholen.

Mit Laura über die kakelnden Zwerge lachen. Quengelndes Kind einfangen, nach Hause kutschen, aus dem Overall pellen, selbst aus den Jeans befreien und Schlafanzug (!) anziehen, im Eiltempo Essen machen (das klappt jetzt wirklich gut!). Gemütlich Familienmahl halten. Post angucken. Während Männe Kind wäscht und Windeln wechselt, schnell Küche und Stube in einen bewohnbaren Zustand versetzen (auch sehr routiniert). Geschirrspüler an, Waschmaschine an (im Schlaf sozusagen).


Frida spielen lassen, Nelson ausführen, kurz Mails lesen, Facebook checken und sich dabei schlechten Gewissens fragen, was man eigentlich mit dem Kleinkind spielen könnte. Vielleicht ein bisschen malen. Oder singen. Oder doch noch schnell die paar Rechnungen bezahlen und gucken, was im Fernseh kommt. Sie hat ja auch schon den ganzen "Arbeitstag" hinter sich. Gähnend auf die Uhr schielen, ob man nicht doch schon ins Bett kann (das geht mir jeden Winter so, egal ob mit oder ohne Frida). Gegen 19 Uhr Männe fragen, ob er nicht doch schon die Prinzessin ins Nachtkostüm stecken will. Bevor sie müde wird und weint. Damit rechnen, dass man noch eine Weile spielen und toben wird.

Dann doch sofort von kleinem Stackelforz im Nachtkostüm an die Hand genommen und ins Schlafzimmer geführt werden. Fünf Minuten Buch vorlesen, zehn Minuten Mamamilch trinken, ankuscheln und Babyaugen zu. Mama mühsam wieder aufstehen und einige Zeit mit Papi (oder dem Kompjuter) verbringen. Na, das hört sich doch gut an, oder? Und trotzdem freue ich mich schon sooooo auf mein Bett. Herzlich willkommen im finnischen Winterschlaf *krook krook krook krook*

Freitag, 24. Oktober 2008

Noch da...

Neeein, unser Flieger ist nicht auf der Rückreise abgestürzt, aber ich bin im echt finniklichen Alltagsstress gelandet. Die Bestrafung für so einen schönen Urlaub (Bilder kommen hoffentlich noch...) ist nämlich, dass man auf Arbeit in Papierstapeln versinkt, ausserdem war ich zum ersten Mal beim Nähkurs für Einwandererfrauen (sehr interessant!) und habe mich mal wieder für den Finnisch-Deutschen Verein engagiert. Also jeden Tag nur so 2 Stunden zuhause gewesen und dann mit Fridababy ins Bett gefallen *uff* Ist aber auch gut, so kommt kein Heimweh auf. Nur ziemlich kalt und dunkel ists hier *feststellenmuss* Und jetzt ist Wochenende und wir können vielleicht endlich Ordnung in unseren Saustall bringen. Gott schick eine Putze, hehehehehe.

Dienstag, 12. August 2008

Strohtag 1...

Wieder Strohwitwenwoche, so wie im letzten Jahr um die gleiche Zeit. Männe ist in D und wir amüsieren uns hier zu zweit. Wobei Frida ja eine ganz andere Person ist *lach* Jedenfalls haben wir heute diesen schönen Herrn kennengelernt. Von und zu Quito, 10 Jahre alt und wohnt ungefähr 4 km von hier. Ein toller Hund, genauso eine graue Schnauze wie Nelson, mit sehr schönem Fell, edel und sehr schmusig. Vielleicht ist es ja doch so, dass unser nicht der einzige liebe Hund auf der Welt ist =)

Ansonsten der normale Alltagsstress... ich war von 8 bis 14 Uhr auf Arbeit, dann ist Männe zu seiner Weltreise aufgebrochen, Frida war bei Laura, hat danach von 17 bis 19 Uhr gepennt, dann waren Oma und Opa hier zum babysitten, während ich auf dem Vorstandstreffen des finnisch-deutschen Vereins weilte und oben genannten Kerl näher kennenlernen konnte. Abends dann beim Stillen um 21 Uhr eingeschnarcht. Man kommt halt zu nix mehr - aber irgendwie ist unsere Bude auch viel aufgeräumter als vorher *lach*