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Freitag, 20. Juni 2008

Schweinische Versuchung...

Heute bin ich ausserdem fast der Meeritis erlegen. Wir waren Heu kaufen und in meinem Stammladen waren plötzlich richtig viele Meerschweinchen zu verkaufen. Sonst haben die, wenn überhaupt, nur 1-2 Tiere. Vielleicht eine Auswirkung der Ausstellung vom letzten Wochenende. Ich guckte mir die Jungs an, schöne schokofarbene und schwarze Kerlchen, darunter zwei Dalmatinerjungs. Gut, dass es Böcke waren *freu*

Im Gehege der Mädels war nur ein rotbraunes und ein struppiges weisses Tier zu sehen. Aus irgendeinem Grund fragte ich trotzdem, ob das alle seien... und die Besitzerin des Ladens (wir sind befreundet) meinte daraufhin doch glatt, dass es insgesamt 8 Fräulein seien. Ach Du liebe Güte. Die musste ich natürlich sehen.

Und dann blieb mir fast der Atem stocken: da war ein wunderschönes lockiges Mädel in hellbraunem agouti, dahinter golden und am Po weiss. Waaahnsinn, war die hübsch. Und im Gesicht sah sie so sehr nach Pedrita aus. Männe dagegen hatte sich in das weisse Strubbelwesen verliebt. Ausserdem gab es noch ein rotbraunes crested, mehrere schware Glatthaars, ein schwarzes Lockentier mit hellbraunen Flecken und ein richtiges Tan-Schweinchen, also schwarz mit braunem Bauch. So eine Vielfalt sieht man hier wirklich selten.

Ich kniete bestimmt 10 min vor dem Stall und kämpfte mit mir. Wir haben sechs Finnmeeris, meine persönliche Grenze erreicht (obwohl es auch schon einmal 8 waren...), futtertechnisch und saubermachtechnisch und ich habe mir geschworen, niemals Lunkaryas zu halten. Nein, niemals, ich mag keine Locken, kein harsches Fell und mag Rentnerschweine eh mehr und habe kaum mehr Zeit für die Schweine und überhaupt... trotzdem fragte ich Mika, ob wir das braune oder das weisse nehmen sollten. Die waren sooooo schön...

Ich konnte mich absolut nicht entscheiden. Dann war es doch ganz einfach. Ich stand auf, sagte der Verkäuferin mit einem Grinsen im Gesicht, dass wir schon so viele haben und bin raus aus dem Laden. Zuhause war ich superstolz auf mich. Wir können immer noch ein Marsumursu kaufen, wenn unsere weniger geworden sind. Immerhin sind vier schon 5 Jahre alt und Ruubi ist in der letzten Zeit sehr viel ruhiger geworden. Wer weiss, was für welche noch irgendwo warten. Und ich habe ja erst letzte Woche hier geschrieben, dass ich nie Lunkaryas wollte. Soooo, puh, das war hart. Ich meide den Laden jetzt erstmal für die nächsten beiden Wochen. Gut gemacht, oder? =)

Donnerstag, 27. März 2008

Kotiaskareita...

Komisch. Ich, der sonst tagsüber immer richtig viel unternehmen muss, um sich wohl zu fühlen und dem zuhause ganz schnell die Decke auf den Kopf fällt, bin zu einer richtigen Hausfrau und einem Heimwerker geworden. Dank dämlicher Erkältung und andauerndem Schneesturm sitze ich nämlich seit einer Woche mehr oder weniger fest. Und wie gesagt, ist das komishce daran, dass es mich gar nicht besonders stört. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass ich langsam begreife, dass ich nur noch zwei Monate Hausmami sein werde.

Jedenfalls sind wir jetzt darauf gekommen, immer am Abend das Essen für den nächsten Tag zu kochen, statt hungrig wie die Wölfe einen Laden zu stürmen und dann noch spätabends zu kochen, während gleichzeitig das Baby bespielt, der Hund ausgeführt, Mails gelesen, Fernseh geguckt, aufgeräumt, womöglich noch gesaunt und die Zeitung gelesen wird. Funktioniert sehr gut und so habe ich auch gleich Mittag etwas vernünftiges zu essen. Abnehmen muss ich ja sowieso...

Ausserdem hat Frida jetzt endlich ihre Schaukel bekommen, die sie heiss und innig liebt. Wieder ein Platz, wo man die Kleine für ein paar Minuten absetzen kann, wenn sie zum Spielen zu müde ist, man aber unbedingt noch saugen oder die Spülmaschine einräumen muss *räusper* Inzwischen ist es wirklich so, dass ich der Effizienz (oder war es Effektivität?) halber vorübergehend fast alle Hausarbeiten übernommen habe. So hängt wenigstens der Haussegen weniger schief. Männe bemüht sich zwar immer, hat aber offensichtlich kein Auge für die Unordentlichkeiten des Alltags, rumfliegende Hundehaare und überall verstreutes Spielzeug =) Und arbeiten muss er ja auch. Ist übrigens bezeichnend, dass unser 10monatiges Baby immer noch ganz erschrocken guckt, wenn der Staubsauger heult *lach*

Was noch... Frida hat jetzt gelernt, selbst zu trinken! Wir hatten ja schon fast aufgegeben, der kleinen Schnapsglastrinkerin aber doch alle paar Wochen mal eine Nuckel- oder Schnabelflasche mit Wasser in die Hand gedrückt. Und auf einmal kann sie es. Zutscht und saugt und schluckt und lacht, wenn etwas im Mund landet, statt nur an der Öffnung herumzusabbern. Cool. Wobei ich es natürlich gut finde, dass sie schon aus einem Glas trinken kann. Aber unterwegs und selber trinken geht aus einer Plasteflasche halt noch viel sicherer und einfacher. Ein offener Becher lässt sich ja auch nur schlecht in die Handtasche stecken =)

Ausserdem habe ich heute endlich die neue Marsulinna vollendet. Langfristig wollen wir ja einen Neubau starten, aber angesichts der hüfthohen Schneedüne in unserem Garten mussten wir das doch auf den Sommer verschieben. So lange wohnen die Finnmeeris in der alten, nur auf den Rücken gelegten, vor vier Jahren aus dem Vestby-Kleiderschrank gebauten Marsulinna. Die Etage ist herausgenommen, so dass die Cavias auf einer Fläche von 170 x 90 cm frei rennen können, statt Treppen zu steigen. Nur dass man sie bisher noch nicht gut sehen konnte.

Heute habe ich dann die Vorderseite aufgeschnitten und eine der alten Plexischeiben dort eingesetzt und festgeschraubt. Hat richtig gut geklappt. Selbst ist halt die Frau - wie lange habe ich Mika damit schon in den Ohren gelegen *ggg* Mein Daddy würde jetzt wieder sagen "Na ist doch kein Wunder, wo Du in der DDR eine polytechnische Bildung genossen hast" Ja, so wie ich den Akkuschrauber und das Teppichmesser geschwungen habe, würde der gute alte Erich wahrscheinlich vor Stolz im Grab rotieren...

Mittwoch, 12. März 2008

Augenringe und Schweinesorgen...

Momentan könnte man mich anhand der Augenringe echt als Junkie in irgendeinem Billigstreifen verwenden. Weia weia... aber das ist ja auch kein Wunder, wenn man ein Eulenkind sein eigen nennt. Was habe ich in der Musikschule früher immer hämisch gegrinst, wenn Elias oder Kasperi angeblich die ganze Nacht durchgekaspert hatten und dann um 14 Uhr in der musikalischen Früerziehung unter den Augen ihrer völlig fertigen Mamas immer noch Party machten. Tsja, meine ist jetzt auch in dem Alter =)

Dafür hatten wir aber gestern nacht zwei wirklich niedliche Premieren. Da Frida ja tagsüber so lange geschlafen hatte, bereiteten wir uns seelisch und moralisch schon darauf vor, dass sie das Schlafengehen gegen 23 Uhr nur als Mittagschläfchen ansehen würde. Also Baby mit Strumpfhose und Pullover und vorerst ohne Brei-Abendbrot ins Bett. Prompt schlief sie ganz ganz fest ein. Männe war hundemüde, also beschlossen wir, doch schon endgültig ins Bett zu gehen. Wenn sie aufwacht, wacht sie eben auf. Spasseshalber hob ich das schnarchende Bündel kurz in ihr Gitterbett. Kurz gingen die Augen auf und dann sackte sie sofort wieder weg. Ohhhhhh! Ich konnte es gar nicht glauben. Musste sofort ein Foto machen und Männe rufen - ich kann mich gar nicht erinnern, überhaupt jemals Frida mit geschlossenen Augen in dem Ding gesehen zu haben. Huuups.

Mmmh, es war dann sehr komisch, ohne meine babyförmige Wärmflasche einzuschlafen, aber es ging. Irgendwann weckte mich dann Gebrüll, Madamchen war wach geworden und verlangte nach der Mama. Also ins Elternbett, wo sie sofort weiterschlief. Keine Ahnung, wie spät es da war... gegen 3 Uhr wachte man dann nochmal auf und war hellwach. Gugn gugn, hahahahaha, wedelnde Ärmchen, beissen, kratzen, haareziehen, auf Mama klettern, den Papa auch wecken, hopsen, lachen, flirten, kaspern, kullern, forschen, Nase begrabschen, Mamas Zähne zählen, am Gitterbett herumklettern, Mamas Buch fast zerfetzen, Papas Handy neu programmieren und und und. Es war total niedlich, weil ich nicht allzu müde war - schliesslich hatten wir schon vier Stunden ganz in Ruhe geschlafen *galgenhumoran*.

So ging das Programm aber weiter. Man wurde immer müder und wackliger, fand aber wieder einmal den Aus-Knopf nicht. Gegen sechs Uhr wickelte ich die totmüde Maus in ein Handtuch und prompt liess sie sich an der Brust einschläfern. Aber nur für eine halbe Stunde, dann ging der Wahnsinn weiter. Apua! Inzwischen war meine Laune auch nicht mehr ganz so gut. Naja... muss man halt das beste draus machen, z.B. Fotos, wie die Kleine im Bett kniet und lustig durch die Gitterstäbe lacht (Premiere Nr 2). Wie sie die nackten Füsschen durch die Luft wirbelt. Wie sie quietscht und hampelt und umfällt und und. Gegen 8 sprach Männe dann ein Machtwort und kurz darauf schlummerte man auch. Gott sei Dank. Allerdings entfuhr mir gegen 11 das unsittlliche V-Wort, als jemand schon wieder in meinem Nasenloch bohrte und mich zwei grosse Kulleraugen anguckten. Zum Glück konnte ich sie noch einmal umlegen und selbst aufstehen - aber gleich fahren wir zu einer Freundin. Da muss sie jetzt durch - sonst bekommen wir hier nie etwas zustande.

Ansonsten mache ich mir grosse Sorgen um mein Xenia-Meerschwein. Einer der Gründe, warum ich nachts doch mehrmals aufstehe, soweit Frida das ausdembettplumpsenderweise zulässt. Das Felltier ist 6 Jahre alt, was ein wahres Methusalem-Alter für Teddyschweine zu sein scheint. Schon seitdem wir sie haben - sie wurde Anfang 2006 wegen einer Allergie abgegeben - schlägt sie sich mit Herzproblemen oder etwas Ähnlichem herum, sitzt ab und zu knarzend in einer Ecke, ist aber ansonsten mopsfidel und das zahmste und frecheste Tier, was man sich vorstellen kann. Einmal wurde ihr schon ein grosser Blasenstein entfernt, aber ansonsten tapsen die ziemlich meerschweinunerfahrenen Tierärzte hier im Dunkeln. Doktern nur mit Antibiotika, Vitaminen und Wasser unter die Haut herum. Vielleicht ist es auch nur das Alter... sie hat jetzt auf knapp 400 g abgebaut, ist ganz wacklig und fühlt sich offensichtlich nicht gut, frisst aber wie ein Scheunendrescher, quietscht und rennt herum und ich überlege jeden Tag aufs neue, ob ich sie nicht einschläfern lasse... Eigentlich müsste ich. Bei Tieren hat man zumindest die Möglichkeit. Heute abend frage ich Männe noch einmal. Bei Pedrita, Lumi und Talulah ging es so schnell, aber Xenia lässt nicht locker... P.S. Ich habe vergessen zu erwähnen, dass Frida mir nachts auch noch in den Ausschnitt gekübelt hat. Nachdem Mika ihr Osanit ins Schnäuzchen geschoben hatte, würgte sie kurz, woraufhin ich sie auf den Schoss nahm. Erschöpft sank ich mit Baby auf dem Bauch nach hinten und dann ergoss sich auch schon ein knapper Liter warme stinkende glibbrige Buttermilch auf mein Dekollete, die Schultern, das Nachthemd, die Haare und die Bettdecke. Ich sage Euch, Mamasein ist doch das reinste Vergnügen *yyyyäääääkkkkkkk*

Montag, 15. Oktober 2007

Depri...

Manno, ich bin mal wieder in einer Kulturschock-Depriphase, was ich überhaupt nicht ausstehen, aber leider auch nicht so einfach ändern kann. Dazu kommt eine ausgewachsene Herbstdepression und eine schlimme Erkältung. Normalerweise komme ich durch alle möglichen Aktivitäten und Besuche aus solchen Phasen, aber ich habe auch keine Luste, meine Grippe hier zu verstreuen. Also Licht an und im Blog ausheulen =)

Die Rückreise ist sehr gut verlaufen. Wir mussten schon um 4 aufstehen, sind dann mit dem Taxi zum Flughafen und 6:30 ging unser Flieger nach Tampere. Frida machte wieder super mit und schlief im Flugzeug nach relativ kurzer Zeit und mit nur wenig Gejammer an meiner Brust ein. Unser Goldstück. Gegen 10 waren wir schon wieder in Finnland, kletterten in unser Auto und fuhren Richtung Kangasala. Ich finde diese ersten Minuten in meinem zweiten Heimatland immer sehr spannend - dann bemerke ich nämlich immer, wie anders und wunderschön es ist. Überall Bäume, fast wie Unkraut, alles etwas unordentlicher und wilder als in D, aus den dunklen Wäldern stieg geheimnisvoller Nebel, die Blätter waren schon fast alle abgefallen und überhaupt sah alles ziemlich nach November aus. Die Sprache ist auf den ersten Blick auch immer witzig - viel zu viele Vokale und Doppelbuchstaben an aus deutscher Sicht völlig unmöglichen Stellen. Und Finns, die doch immer ein bisschen anders aussehen und sich benehmen als wir Germanen. Hihihihi.

Wir sind also zunächst nach Kangasala, um Jaskas Schwester abzuholen. Die Kleine ist wunderschön, lilac mit weiss und hat ganz langes Fell. Ein bisschen sieht sie ihrem Bruder wirklich ähnlich, besonders um die Augen herum. Mal sehen, wie sie sich bei uns einlebt. Momentan ist die Haut ein bisschen rot und hinten scheint das Fell ziemlich schütter zu sein - das muss ich also im Auge behalten.

Um 12:30 sind wir dann in Kuohu gelandet und haben erstmal die Augen zugemacht. Miksu auf dem Sofa vor dem TV (er hat finnisches Fernsehen in D sooo vermisst) und ich in seinem ehemaligen Zimmer zusammen mit Fridadida. Hundemüde... Später kamen dann seine Eltern und wir haben uns ein bisschen unterhalten. Es wurde schon dunkel und selbst das neue Ponygehege direkt neben unserem Garten konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass ich plötzlich schlimmes Heimweh bekam. Besonders wegen Frida - Oma und Opa in Deutschland vermissen sie doch bestimmt ganz furchtbar. Und jetzt lacht und spielt sie mit Mummo und Pappa genauso wie gestern noch mit meinen Eltern. Aaaahhhhh... wieso wohnen wir so weit entfernt voneinander? Zuhause in unserer eigenen Wohnung wurde es dann noch einmal richtig schlimm. Alles war irgendwie fremd, aber gleichzeitig vertraut und ich konnte kaum glauben, dass zwei Wochen in D schon reichen, um solche eigenartigen Gefühle auszulösen. Bauchschmerzen, beinahe Panik und das Gefühl eingesperrt zu sein. Genau wie damals, als ich nach dem Studium nach D zurückmusste.

Das Schlimme ist, dass die Situation auch kaum zu ändern ist. Wenn wir in D wohnen würden, würde ich doch mein Finnland und die Leute hier tierisch vermissen. Das hatten wir doch schon einmal. Davon abgesehen, dass es ein Riesenaufwand wäre, Mika deutsch lernen und wir beide dort Arbeit finden müssten. Und dann nicht in meiner Heimatregion. Oder wenn doch, dann würde mir unter all den Senioren dort total die Decke auf den Kopf fallen. Meine Freunde sind doch auch fast alle weggezogen. Und wenn wir in einer deutschen Grossstadt wohnen würden, was wegen meiner Arbeit am passendsten wäre, hätten wir überhaupt keine Verwandte und Freunde mehr. Mmmhm. Das Irre an diesen Gedanken ist, dass sie total unrealistisch und Blödsinn sind, ich aber trotzdem nur wenig dagegen machen kann. Mika ist auch traurig, weil er sich so auf zuhause gefreut hatte und ich nun herumspinne. Und die Dunkelheit hier macht alles noch schlimmer *seufz* Früher hatte ich zumindest meine Arbeit zur Ablenkung...

Abends wurde es etwas besser, nachdem ich meine Eltern angerufen hatte und die lustig und munter wie immer waren. Sehr gut. Bald haben sie ja auch superschnelles Internet. Aber unterschwellig blieb dieses Gefühl. Wir müssen in den nächsten Tagen trotz Erkältung unbedingt viel unternehmen, damit ich aus diesem Tief herauskomme. Schliesslich bin ich schon seit 7 Jahren hier, habe in Jyväskylä den grössten Teil meines sozialen Lebens verbracht und liebe doch mein Suomi über alles. Oder? Doch, basta =)

Mittwoch, 23. Mai 2007

Unsere Zwerge...

Heute war wieder mal so ein gemischter Tag. Morgens gleich nach dem Aufwachen guckte ich nach den Meeris - und mir fiel sofort auf, dass Pedrita so eigenartig in der Ecke sitzt. Also hochgenommen und die Katastrophe war perfekt: Aufgasung. Verdammte Sch... Daran war Lumi vor knapp eineinhalb Jahren gestorben, weil wir nachts und bei Schnee nicht nach Äänekoski zum Notdienst konnten *grrrr* Zum Glück hatte ich inzwischen zumindest Sab Simplex aus good old Germany mitgebracht und konnte Erste Hilfe leisten. Die arme Maus war ganz aufgeblasen, zitterte und hatte die Beine vor Schmerzen nach hinten weggestreckt.

Wir sind dann sofort zum Tierarzt, mussten dort aber auch noch fast eine Stunde warten, weil die erst Welpen mit Termin impfen wollten... Naja, jedenfalls hat Pedrita glücklicherweise Schmerzmittel, etwas für den Darm und Antibiotika bekommen und ich hoffe, dass wir sie durchbekommen. Jetzt sitzt sie mit Vilma hier im kleinen Käfig auf dem Tisch und guckt deprimiert in die Weltgeschichte - und unsere Küche ist voller Meerimedikamente. Ein grosses Dankeschön übrigens and die DMSL, die in solchen Fällen und überhaupt immer Gold wert ist!!! Hier gibt es ja so wenige Meeris, dass sie in Tierkliniken immer noch als Exoten gelten...

Aber es gab auch gute Nachrichten heute. Mittags waren Mika und ich wieder bei der Neuvola. Klein-Hugo geht es weiterhin gut, sein Herzchen schlägt munter vor sich hin und mit 37 cm über dem Schambein liegt er auch in der 39. Woche noch über der finnischen Wachstumskurve *lach* Was mich besonders gefreut hat: die Hebamme konnte Hugo's Rübe nicht mehr finden - er/sie hat sich also mit dem Kopf ins Becken begeben. Startposition!!! *hihihi* Wobei ich ja inzwischen schon so lange gewartet habe, dass ich die Schwangerschaft zwischendurch, wenn ich nicht gerade vor Stichen im Becken eingehe, ganz vergesse. =) Se tulee kun on tullakseen!

Samstag, 19. Mai 2007

Vihdoinkin kesä!

Aaah, heute war ein Tag, wie eigentlich schon mein ganzer Mamaurlaub sein sollte - Sonnenschein und 20 Grad! Himmlisch! Wir haben erst überall aufgeräumt, ein bisschen draussen, weil unsere Hausgemeinschaft Talkoot hatte (sprich Subbotnik *ggg*), danach im Schlafzimmer und natürlich im Garten. Ich mache meinen armen Mika wahrscheinlich noch ganz wahnsinnig mit der Putzerei. So sauber war es hier noch nie! Und die Tulpen blühen *jippiieee*

Am Nachmittag kam eine Freundin zu Besuch. Sie musste zusammen mit Mika den Meeriauslauf erweitern, die Schweinies raussetzen und dann als Tierarzthelferin Nelson's Krallen schneiden. Dann haben wir gegrillt und die Finnmeeris in ihrem Auslauf beobachtet. Wie schön... darauf wartet man im Winter echt monatelang und jetzt ist es soweit. Zur Feier des Tages hat Mika mir sogar ein alkoholfreies Cider spendiert *lach* Komisch, nur noch knapp zwei Wochen - ich kann mir gar nicht vorstellen, jemals wieder ohne diesen Dickbauch herumzulaufen, geschweige denn, ein Baby zu haben =)

Dienstag, 17. April 2007

Jasperi plattgemacht...

Nur mal ein kurzes Lebenszeichen... natürlich gibt es mich noch, ich bin nur gerade durch die dusslige Flunssa ziemlich lahmgelegt. Von meinem drittbesten Freund ganz zu schweigen - am Sonnabend hat es mir das Schlepptopp zerpfeffert *huuaaaaaah* Mein kleiner Jasperi... Allerdings war das gute Teil auch schon drei Jahre alt und hat mehr als seine Schuldigkeit getan.


Nach einem Wochenende mit Schniefnase und wie immer schlaflosen Nächten übe ich mich jetzt also mal bewusst in Internetabstinenz. Wieso ist eigentlich die Wohnung momentan so sauber? =) Mal davon abgesehen, dass ich auf der Gurkentalerverdienststelle ins Netz kann, wenn ich meine Aufgaben erledigt habe. Wer da wohl gestern Überstunden geschoben hat? *räusper* Ich habe meine Zweifel, ob sich eine Reparatur noch lohnt - und natürlich juckt es beim Anblick so eines ganz neuen, glänzenden Nörtti-Spielzeugs kräftig in den Fingern *sabber* Mal sehen!


Übrigens war es am WE total warm, fast 20 Grad. Die Schweinies waren dennoch nicht draussen, weil der Boden noch zu kalt ist (ich habe das höchstpersönlich barfuss getestet) und weil das Gras erst noch kräftiger werden soll, bis die Monster mit ihren Zähnen dort zuschlagen dürfen. Aber der nächste Sommer kommt bestimmt! Hugo geht es auch gut. Der malt jetzt auch auf die rechte Bauchseite schöne Zebrastreifen =) Klar, Mama kann ja nicht so unsymmetrisch herumlaufen *ggg*

Mittwoch, 11. April 2007

Talulah in klein...

Nee, also über das Wetter lass ich mich jetzt wirklich nicht mehr aus. Nachts schneit es, tagsüber taut der Mist und die Sonne scheint... also ein richtig schöner Takatalvi. Wenn ich daran denke, dass die Schweinies schon einmal draussen waren...

Aber worüber ich eigentlich schreiben wollte: Gestern waren wir wieder einmal bei Faunatar. Den Finnmeeris war über Ostern das Heu ausgegangen und wir brauchten auch Holzspäne für die wöchentliche Grossreinigung der Marsulinna. Ich musste mir natürlich auch die Pelznasen dort angucken - der Laden ist gut geführt und hat nur wenige, aber sehr gut gehaltene Verkaufstiere. Und dann sass sie da und guckte mich gross aus ihrem Häuschen an: Talulah. Talulah Marsunen, die im Winter über die Regenbogenbrücke gezogen war. Nur viel kleiner. Ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen. Das einzige war, tief Luft zu holen und Mika blitzschnell aus dem Laden zu ziehen.

Mein Lieblingsschweinie in Reinkarnation - lilac Glatthaar mit roten Augen und soooo süss! Glücklicherweise ist mir wieder eingefallen, dass wir langfristig nur sechs Meeris halten wollen, dass das Futter im Winter hier sauteuer ist, dass wir jetzt gerade mit einer Putzaktion pro Woche klarkommen, dass Meeris im Laden hier 65 € kosten und dass ich natürlich keine Schweinies sammle wie Briefmarken, sondern mich mit jedem Tier richtig beschäftigen möchte. Das hat bei acht Finnmeeris zugegebenermassen schon gelitten. Ganz von Klein-Hugo zu schweigen, der ab Juni hier die Bude auf den Kopf stellen wird. Aber irgendwann vielleicht *seufz*


Hier ist übrigens mein dickes knuffiges Kebabrollenschwein *knuuudddeel* Talulah habe ich im August 2003 aus Helsinki geholt, wo sie wegen einer Allergie abgegeben wurde. Die Besitzerin hatte damals nicht auf meine ausländiklichen E-mails geantwortet, so dass ich Mika vorschicken musste, der sie sofort und ohne weitere Nachfragen angedreht bekommen hat. Grrrrr... Danach hatte sie noch fast vier schöne Jahre bei uns, war der ruhende Pool im Rudel und einfach unheimlich knuffig mit ihren Speckfalten. We miss you!!!

Ansonsten sollte ich vielleicht erwähnen, dass wir die restlichen Ostertage dazu genutzt haben, das gesamte Wohnzimmer und die Essecke umzuräumen. Puuuh... Es sieht jetzt ganz anders aus bei uns, viel mehr Platz und alles sehr sauber und ordentlich *wunder* Gleichzeitig haben wir auch jede Menge Krempel weggeschmissen. Normalerweise brauche ich für so etwas ja immer einen Riesenanlauf, aber irgendwie hat es diesmal sehr gut geklappt. Nestbautrieb??? *lach*

Sonntag, 25. März 2007

So könnte es immer sein...

Ein rundherum perfektes Wochenende. Wie schön es doch ist, in Finnland wohnen zu dürfen. Viele Dinge, die ich hier absolut geniesse, kann man in D zwar genauso machen, aber es ist doch anders, typisch finnisch und einmalig eben.

Am Sonnabend sind wir relativ früh aufgestanden, haben gründlich saubergemacht und sind dann shoppen gefahren. Für 16 Uhr war Tupperware-Party bei uns angesagt. Das Tuppern ist an sich nicht so mein Ding, aber es ist eine schöne Gelegenheit, Freunde und Familie einzuladen - und diesmal sollte es diesen genialen Büchsenöffner als "emäntälahja" geben, auf den ich schon seit zwei Jahren scharf bin *sabber*. Davon ab, dass Mikas Schwester verkauft, also das Geld sozusagen in der Familie bleibt =)


Aber das Eigentliche: die Sonne schien den ganzen Tag und es waren 10 Grad!!! Soooo schön! Dementsprechend waren auch nur Mika's Mom, Petra, Santsu, Jonne und meine Mamaschwimm-Kollegin Paula da, aber dafür war es umso gemütlicher und ich hing nicht nur in der Küche herum, wie das sonst der Fall ist. Sehr gut!

Und danach der Höhepunkt: Mika wollte nach Korpilahti, wo er Freitag abend mit seinen Kollegen gegrillt hatte. Die hatten heute Loimulohta, geräuchterten Lachs, auf der Speisekarte und wollten damit auf uns warten *jammi jammi* Wir also um 18 Uhr zum Auto und los. Es war ein total schönes Gefühl, weil es noch hell war und wir somit praktisch zum ersten Mal in diesem Jahr einen richtigen Abendausflug hatten. Sonst hingen wir ja doch nach der Arbeit meist nur zu Hause oder in Einkaufszentren herum. Jetzt wird wirklich Sommer!

In Korpilahti, ca. 30 km von hier, war es dann schon fast dunkel, aber trotzdem schön. Das Mökkidorf liegt auf einer Halbinsel, ist an zwei Seiten vom See umgeben und hat sogar einen Sandstrand. Natürlich war der See noch gefroren *lach*, aber glatt wie ein Spiegel und wunderschön mit dem blau-rosa Himmel. Dann haben wir in einer Blockhütte am Kamin gesessen und kiloweise Lachs, Kartoffelsalat und Ruisleipä in uns reingeschaufelt. Paradiesisch!!!


Wie gesagt, sowas kann man eigentlich nur in Finnland machen. Der Duft allein... das Holz war teilweise noch quietschnass und auch das Haus war nach dem langen Winter noch richtig klamm. Aber so sind eben die ersten Abende draussen, ein tolles Gefühl. Erst gegen 23 Uhr sind wir aufgebrochen, ich bin mit meinem Dickbauch durch den malerischen Wald gekurvt und war unheimlich glücklich. Der Sternenhimmel und der Duft der tauenden Erde... Schön, dass wir das alles auch bald Hugo zeigen können...

Heute dann der zweite geniale "Sommertag". Morgens wieder früh aus den Federn (danke an die Pionierblase...), dann haben wir richtig schön gefrühstückt, mit gebratenen Eiern und gedecktem Tisch, wie wir das sonst nie machen. Gegen Mittag sind wir zu ABC Vaajakoski shoppen gefahren. Auf dem Rückweg haben wir an der Schleuse gestoppt, Taucher beobachtet und die ersten Weidenkätzchen fotografiert. Himmel und Menschen waren unterwegs...


Danach dann Erholung pur, endlich das wovon ich seit September träume: Liegestuhl aus dem Speicher geholt, Schweineauslauf aufgebaut und draussen Zeitung gelesen. Im T-shirt bei 15 Grad und wunderschönem Sonnenschein. Der Schnee im Garten ist fast weg und die Sträucher haben ganz dicke Knospen bekommen - bald können wir richtig herumwühlen. Und die Meeris bekommen viel Auslauf!

Zuerst durften die Hippieschweins mit dem dicksten Fell testen - Jaska, Vilma und Kisu. Sie waren von dem vielen Licht ganz verdattert, hüpften aber bald zufrieden durch die Gegend und mampfen das auf die Bohlen geworfene Heu. Die Wiese war leider noch zu nass, aber das kann auch nicht mehr lange dauern *hibbel* Dann habe ich die Marsulinna saubergemacht und alle Schweinies durften für eine halbe Stunde den ersten warmen Tag geniessen. Hach, so mag ich das!!! Weiter sooo!


Ganz Schlaue könnten sich jetzt fragen, wieso in aller Welt ein Sommermensch wie Susku ausgerechnet nach Finnland zieht. Aber nur hier ist der Sommer so schön und etwas ganz besonderes. Der Winter hat übrigens dieses Jahr nur knapp 2 statt sonst 4 Monate gedauert... ich liebe weissen fluffigen Schnee, aber dann kann es auch ganz schnell wieder warm werden! Tsemppiä!!!

Dienstag, 20. März 2007

Kamikazeschwein...

Eigentlich sollen ja Meerschweinchen entsetzlich langweilige Tiere sein. Sitzen nur im Käfig, fressen und machen Dreck. Das mit dem Fressen ist zwar richtig (wie Pferde!!!!), aber ansonsten kann so ein Statement nur von jemandem kommen, der weniger als drei von der Sorte hält. Sprich, die Tiere sitzen in ihrem kleinen Käfig und langweilen sich... und der Besitzer sitzt davor und langweilt sich auch.

Bei uns aber ist die Hölle los in der Marsulinna. Spätestens, wenn man wagt, irgendeine Plastetüte anzufassen, etwas durchzuschneiden oder gar die Kühlschranktür aufzumachen. Innerhalb von Millisekunden setzt ein ohrenbetäubendes Kreischen ein. Aus sieben Kehlen. Die Ohren wackeln, die Zähne werden gebleckt und grosse runde Augen starren einem halb verhungert entgegen - egal ob man sie vor drei Stunden, drei Minuten oder drei Sekunden zum letzten Mal gefüttert hat =)

Und dann kommt der Supergau: Fräulein Xenia Marsunen macht einen kleinen Hopser und hängt mit ihrem ganzen Oberkörper über den 25 cm hohen Plexiglasscheiben. AAaaaarrrghhhh.... das Schwein ist verrückt! Oft baumeln die Hinterfüsse irgendwo auf der Hälfte der Plexi und das Tsvaibain kann nur noch erschreckt starren und zum heiligen Marsitu beten, dass sie das Übergewicht nicht verliert. Meist rennt man dann schnell zu der armen Verhungernden, stupst sie sanft zurück - und flitzt dann schnell weiter in die Küche, um ein tröstendes Stück Gurke oder Salat zu holen. Kein Wunder, dass die Masche wirkt!


Heute jedenfalls ist Xeni fast mit dem Hinterfuss am unteren Plexirand hängengebliegen. Glücklicherweise war die Scheibe halb offen und sie konnte die Pfote unbeschadet herausziehen, aber ich habe es schon knacksen gesehen. Das kann so nicht weitergehen... was macht man nur mit so einem Tier??? Die anderen stehen lieb aufgerichtet am Plexi und betteln, aber dieses weisse Teddyschwein? Nee, nee *seufz* Wir brauchen ein Sicherheitsnetz...

Samstag, 3. März 2007

Schweinereien

Langsam wird es Zeit, auch unsere anderen Vierbeiner vorzustellen: die Schweinies! Diese auch als Marsus bekannten Tierchen kommen aus den Anden und sind vor allem für ihr ohrenbetäubendes Quieken und einen nahezu unstillbaren Hunger bekannt. Und wir haben gleich sieben von der Sorte....

Jaska ist der Chef der Truppe, wir haben ihn im Sommer 2003 als Baby von einer Züchterin in Perttula geholt. Er ist ein knuffiger Peruaner in weiss-rot-lilac, richtig zum Verlieben. Jaska war als kleiner Junge unheimlich scheu, aber langsam bekommt er die Geruhsamkeit eines erfahrenen Haremswächters und lässt sich auch mal die Stirnlocke kraulen. =)

Pedrita ist das älteste Schweinchen, was bei uns wohnt. Ich habe sie 2001 in einem Zoogeschäft in Halberstadt gekauft und sie ist dann ein halbes Jahr später mit mir zusammen nach Finnland ausgewandert. Ein Flugschweinie! Damals waren es nur zwei Meeris, Lumi und Pedrita, aber irgendwie hat dann die Mehritis kräftig zugeschlagen und es sind immer mehr geworden... Pedrita ist ein gold-agouti Rosettenschweinie.


Xenia, ein weiss-braunes Schimmeltier, ist Mikas Lieblingsmarsu. Sie ist im Januar 2006 bei uns eingezogen. Ein Mädchen aus Helsinki hatte gefragt, ob wir sie nehmen könnten, weil sie immer mehr an einer Allergie leidet - und meine Kollegin hat sie dann einfach am nächsten Wochenende mitgebracht. Sie ist das frechste und mutigste der Finnmeeris und liebt es, sich in selbstmörderischer Absicht über die Plexis zu hängen.

Dann wäre da noch Vilma, eine ganz süsse lilac-gold-argente Angoramaus und die Jüngste im Bunde. Ich wollte immer einen lilac Peruaner und habe sie dann von unserer 2005er Weihnachtsreise nach D aus Berlin mitgebracht. Damals war sie noch ganz klein und fast rot, während sie jetzt Seitenscheitel und lange lilac Haare "trägt"...

Kisu sieht Vilma zum Verwechseln ähnlich, sie ist ein lilac Peruanermädchen. Einfach süss, ein Traumschweinchen und natürlich vollständig meiner Mehritis zu verdanken. Dagmar, eine gute Bekannte von der DMSL, hatte mich auf das erwachsene Abgabemädchen aus der Nähe von Hannover aufmerksam gemacht und das war's dann... im Sommer 2006 ist sie mit uns nach Jyväskylä geflogen.

Gwenllian haben wir im Frühling 2004 hier in einem Zooladen gefunden. Eigentlich wollte ich nur Rentner- und Notschweinchen aufnehmen, aber diese kleine weiss-braune "Kuh" ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Und so waren wir drei Tage später 65 € ärmer und um ein Schweinie reicher. Gwenllian ist ziemlich scheu, weiss aber, was sie will und dürfte momentan von allen auch am meisten wiegen.


Unser anderes Arkajalka heisst Ruubi und ist ein schwarzes Glatthaarmeeri. Ich habe sie als Rentnermeeri im Frühling 2005 auf einer Ausstellung hier in Killeri entdeckt und "weil sie so gut zu meiner Daunenjacke passte", musste sie einfach mit. Sie ist die Kleinste und Ängstlichste im Bunde, aber trotzdem irgendwie süss.


Zusätzlich haben wir noch viele viele Tiere, die auf die Regenbogenbrücke umgezogen sind und jetzt von dort oben unserem Treiben zugucken. Mikas Hund Häkkinen, ein kleiner Finnenspitzmischling, und mein Lieblingsschweinie Talulah, ein lilac Glatthaar, sind nur vor wenigen Wochen von uns gegangen. Auch Lumi, ein beige Sheltieschwein, wohnt dort oben. Und viele vor ihnen... Aber wir sehen uns irgendwann wieder! Die Finnmeeris haben übrigens auch ihre eigene Website: www.finnmeeris.de.ms =)