Donnerstag, 12. Februar 2009

Worst case...

Das worst case scenario was zur Zeit in vielen Firmen Wirklichkeit wird, hat auch in unserer Familie zugeschlagen. Männe meinte vorgestern abend, ihm ist schlecht und er geht sofort mit dem Hund raus ehe es schlimmer wird. Ich sagte ganz fest und bestimmt, dass er nicht krank wird. Und ich schon gar nicht, schliesslich muss ich nach Amsterdam. Und auf Frida aufpassen. Tsja, gegen 2 Uhr nachts hingen wir dann abwechselnd über die Schüssel. Es war sogar schwer zu entscheiden, ob man mit dem Gesicht oder dem Po zuerst ins Bad gehen sollte. Yäääääkkkkk...

Frida schlapp und weinerlich, Mama und Papa schlecht, Klo verseucht, die Bude stank, alle Laken in der Wäsche, Hund nicht ausgeführt und dann musste ich meinen Chef anrufen und unsere Dienstreise absagen. Gar nicht lustig. So viel wie in diesem Jahr waren wir noch nie krank. Gab es überhaupt eine Woche, in der ich 5 Tage auf Arbeit und Frida 5 Tage bei Laura war? Ich glaube nicht... und langsam ist es wirklich genug.

Am Nachmittag musste Männes Schwester mich dann noch zum Arzt fahren, damit meine Firma zumindest das Geld für die Flüge zurückbekommt. Komisch, so mit Gummibeinen und mit drei Plastetüten und Klopapier in der Handtasche über die Kauppakatu zu wandeln. Mann war mir schwummrig. Aber insgesamt hat die frische Luft gutgetan, mir ging es am späten Nachmittag schon etwas besser als Männe.

Nur Frida machte mir immer noch Sorgen - sie ist jetzt seit Montag krank, lacht nicht, spielt nicht und trinkt nur Mamimilch - wahrscheinlich wäre es mir auch ohne eigene Brechsucht sehr schwer gefallen, jetzt für drei Tage wegzufahren. Och manno. Jedenfalls haben wir den ganzen Tag nur auf der grossen Matratze in der Stube zugebracht. Halbschlaf, Frida nuckelte, Männe schnarchte, alles stank und der Fernseher lief...

1 Kommentar:

  1. Oh weia! Aber: Es kann nur besser werden! Gute BEsserung!

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