Samstag, 11. April 2009

The sixth night....

So, das war die 6. Nacht, in der Friederikchen von ungefähr 3 bis 7 genuckelt, herumgekaspert, nach Brot verlangt, Mama gekratzt, Papa gehauen und die Milchbar gebissen hat und dreimal Mal auf die Strafbank (ne ganz neue Erfindung...) musste. Tränen von allen drei beteiligten Parteien inklusive. Aaarrghhhhh. Kann man da was machen? Wie kann man einer fast zweijährigen erklären, dass es durchaus möglich ist, dass ein kleines Kind länger als 3 Stunden am Stück schläft, ohne zu verhungern oder verlassen zu werden? Beziehungsweise bei der Gelegehnheit auch gleich, dass sowohl Brei als auch warmes Essen und Brot vor dem Schlafen in den dicken Bauch und nicht in den Müll gehören und u.a. dazu beitragen, dass man nicht alle drei Stunden irgendwelche labberwarme süsse Milch braucht?

Oder dass Mama nicht spurlos verschwindet oder eingesaugt wird, wenn sie nachts mal aufs Klo muss? Oder dass man wirklich einschlafen sollte, wenn man nach dem Kaspern gebeten hat, ins Bett zu gehen? Oder noch besser, dass man gleich von vornherein im Bett bleibt? Oder wenigstens die Tobsuchtsanfälle, hauen, beissen und kreischen mit 100 Dezibel auslässt? Zum Glück sind jetzt wenigstens Feiertage. Nicht gut, nach 4+2 Stunden Schlaf im Büro sitzen zu müssen... Nach wie vor bleibt die Alleine-im-Bett-heulen-lassen-Methode, auch als Unikoulu oder Ferbern bekannt, aber ich glaube nach wie vor nicht, dass das wirklich die beste Lösung ist *seufz*

Kommentare:

  1. Oh du Arme bzw ihr Armen.....ich kann mir vorstellen, wie du dich fühlst. Dieses "Problem" hatten wir bei unserem Ältesten auch. Mittlerweile ist er 20....geholfen hat das Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" und meine ganz persönliche Erkenntnis, dass ich nur dann eine gute Mama bin, wenn ich eine einigermassen ausgeruhte Mama bin. Und dass ich 16 Stunden / Tag gerne für mein Kind da bin aber die restlichen 8 Stunden mir ganz allein gehören.

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  2. sie schläft ja mit bei euch im zimmer / bett. vielleicht wäre ein eigenes bett / zimmer wirklich besser? jasper schlief nach seinem umzug deutlich besser, ruhiger. sein umzug liegt nun aber auch schon einige zeit zurück. ich glaube, er war zwischen 6-9 monaten alt.
    ich weiss, bei euch ist es mit einem eigenen zimmer für sie nicht möglich, aber vielleicht doch ein eigenes bett?
    und eigene schlafkoje heisst ja noch lange nicht, schreien lassen! es heisst nur, dass mama (oder auch papa) aufstehen müssen, um den schnulli, den teddy, was auch immer wieder in den arm zu drücken...
    soviel zu meinen erfahrungen. ich drück die daumen, dass sich eine lösung findet, denn schlafmangel seit etwa 2 jahren, da möcht ich nicht tauschen .)

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  3. Kein wirklicher Trost: unser Zweijähriger macht seit September mind. 4 Nächte pro Woche so durch. Der Vorteil: er braucht uns nicht, sitzt singend und hüpfend im Bett und macht Party, ich guck nur nach, wenns allzu laut wird. Der Nachteil: kein Ende in Sicht :-(

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  4. Das möchtest du wahrscheinlich nicht hören, aber wie wär's mit strukturiertem Tagesablauf, abstillen und vor dem zu Bettgehen eine ruhige Routine, ohne Kaspern??

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  5. Strukturierten Tagesablauf hat sie eigentlich, zumindest in der Woche; am Wochenende ist es schon deutlich schwieriger sie z.b. mittags ins Bett zu bekommen. Eigenes Zimmer, eigenes Bett und Abstillen laufen wieder auf "Schreien lassen" heraus, wahrscheinlich doch die einzige Methode *seufz*

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  6. Hey Snoop, das Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" nicht kaufen, das hab ich hier. Wennste also bruachst?!

    Pilzi

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  7. Nee, nicht wirklich... lese gerade Sears " The baby sleep book" =) Gestern hat sie von 15 bis heute 7 Uhr geschlafen, war fix und foxi von unserer Zeitmanipuliererei der letzten beiden Tage. Mal sehen, ob es jetzt klappt, sie hält gerade planmässig Mittagschlaf *surprise surprise* Keine Ahnung, was sie so durcheinander gebracht hat... vielleicht lernt sie gerade wieder total viel, Topf gehen und viele neue Wörter und so.

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  8. "Weinen lassen" war für mich nie eine Option. Und nach dem oben beschriebenen Ältesten kamen noch 2 Kinder.
    Ich habe aber schon auch die Erfahrung gemacht, dass sich die ganze Schlaferei (und ganz nebenbei gesagt auch die eheliche Beziehung) verbesserte, als der Junior in sein eigenes Zimmer kam. So wie wir automatisch unruhiger schlafen, wenn noch ein Kind da ist, ist es oft auch für das Kind ruhiger und entspannender, wenn es nur sein eigenes Atmen "hört".

    Anfangs war es schwierig, konsequent zu sein. Nachts jedesmal auf zu stehen und in das andere Zimmer zu gehen beim Schreien des Kindes war anstrengend, nervig....ermüdend. Ich war oft in Versuchung, das Kind einfach wieder in unser Zimmer zu verfrachten. Die Mühe haben sich aber gelohnt: Nach 2 Wochen war bei allen 3 Kindern Ruhe. Beim ersten haben wir dieses Programm erst mit 18 Monaten gemacht, bei den beiden Kleinen schon mit ca 10 Monaten.
    Egal wie eure Entscheidung ausfallen wird, ich wünsche euch viel Weisheit und Kraft.

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  9. Ich weiß durch das Lesen deines Blogs, dass du ganz andere Vorstellungen zum Thema schlafen & schreien hast wie ich. Aber nachdem hier meine Vorgängerinen auch die Stichworte: "Strukturierten Tagesablauf, Eigenes Zimmer, eigenes Bett" aufgeführt haben, kann ich dem nur zustimmen. Gustav schläft mittlerweile durch, seitdem er in seinem eigenen Bett & Zimmer schläft, das war vorher nicht, er ist ständig wach geworden, sodass ich nicht einmal mehr mein Schlafzimmer betreten konnte. Und mal schreien lassen ist m.E. auch nicht weiter tragisch. Ich persönlich halte von der "auf keinen Fall schreien lassen" Theorie/Praxis gar nichts, denn sie führt nur dazu, dass du zum Sklave deines Kindes wirst.

    Ich bin aber überrascht, das dir hier das Buch "jedes Kind kann schlafen lernen" empfohlen wird, wo es doch in den anderen Mama-Blogs soooo verpönnt ist. Ich selber habe das Buch nie gelesen, denn die täglichen zu-Bett-geh-Rituale haben bei uns bis auf ein paar Ausnahmen sehr gut funktioniert und kann ich dir auch nur empfehlen.

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